Broker verlangt Steuern? Anzeigen für einen Broker-Betrug?

Derzeit mehren sich die Fälle, in denen ein unseriöser Broker von den Geldanlegern in ominöser Weise plötzlich eine Steuer verlangt. Der Broker verlangt Steuern, doch ein ungutes Bauchgefühl stellt sich ein.

Zu Recht! Denn auf diese Art der Steuerzahlung sollten die Betroffenen besonders achten: hieran könnte sich zeigen, dass der Broker womöglich nicht nur unseriös, sondern betrügerisch agiert.

Wenn der Broker unerwartet Steuern verlangt, ist dies kritisch zu hinterfragen. Eine Auszahlungsmöglichkeit an die vorherige Zahlung von angeblichen Steuern zu koppeln ist erfahrungsgemäß ein Alarmsignal.

  • Wenden Sie sich unverzüglich an einen spezialisierten Rechtsanwalt.
  • Ihr Anwalt wird prüfen, inwieweit die Forderung des Brokers nach einer Steuerzahlung berechtigt ist.
  • Womöglich liegt ein Broker-Betrug vor. In einem solchen Fall sind Ihre investierten Gelder gefährdet.
  • Nehmen Sie keine weiteren Einzahlungen vor, bis nicht endgültig geklärt ist, ob hier ein betrügerischer Broker aktiv ist.


Unsere Kanzlei bietet Betroffenen von unseriösen oder betrügerischen Brokern einen unverbindlichen Service an. Schildern Sie unkompliziert per E-Mail oder über das Kontaktformular Ihren konkreten Fall. Sie erhalten eine kostenfreie Ersteinschätzung eines auf Broker-Betrug spezialisierten Anwalts.

Ferner sollten kritische Geldanleger selbst bei einem leichten Verdacht bereits den möglichen Broker Betrug melden. Denn Schnelligkeit ist bei der etwaigen Rückführung von Geldern entscheidend. Nicht ohne Grund warnt die BaFin öffentlich vor unseriösen Finanzdienstleistern.

Broker verlangt Zahlung wegen Geldwäsche oder Steuern? VORSICHT!
Unter dem Deckmantel einer internationalen Bank bereitet ein betrügerischer Broker eine Zahlung des Geschädigten vor, nachdem er von diesem Steuern verlangt hat!

In welcher Form verlangen betrügerische Broker diese rechtswidrigen Steuerzahlungen?

Bei den uns zugetragenen Fällen von unseriösen Brokern wurden die Geldanleger zu diversen Steuerzahlungen aufgefordert. Allen Betrugsfällen war gemein, dass die betrügerischen Broker die Steuer erst verlangt haben, als eine Auszahlung stattfinden sollte. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Betroffen noch nicht, dass es sich um einen Broker Betrug handelt.

Üblicherweise spielen die betrügerischen Broker den Betrugsopfern über einen sehr langen Zeitraum vor, dass mit dem „investierten Geld“ erhebliche Gewinne erwirtschaftet werden konnten. Hierzu werden den Betrugsopfern gefälschte Tradingoberflächen und Kursverläufe auf ansprechend gestalteten Websites angezeigt. Doch nichts davon stimmt – weder wurde das Geld tatsächlich investiert, noch wurden Gewinne eingefahren.

Als die Betroffenen nach einigen Monaten die Auszahlung der investierten Geldsumme, sowie der ihnen präsentierten Gewinne forderten, verlangte der Broker zuerst eine angeblich anfallende Steuer. Dabei wurden den Betroffenen nicht nur die Aufforderung, eine Steuer zu zahlen übermittelt, sondern auch gefälschte Dokumente.

Als Aussteller dieser Schriftstücke waren angebliche EU-Finanzbehörden, Steuerfahndungen, Geldwäscheermittler oder Banken zu sehen. Diese Unterlagen sind Urkundenfälschungen und missbrauchen lediglich die Briefköpfe von echten oder frei ausgedachten Finanzämtern und Steuerbehörden.

Beispiel: Person A hat bei dem zunächst seriös wirkenden Broker B eine erhebliche Geldsumme investiert. Der Broker B hat über mehrere Wochen hinweg der Person A suggeriert, es seien hohe Kurssteigerungen erreicht worden. Als Person A dann die Auszahlung fordert, verlangt der Broker B die Zahlung einer angeblich angefallenen Kapitalertragssteuer. Als „Beweis“ wird der Person A ein Dokument übersendet, welches angeblich vom Finanzamt ausgestellt worden ist. Daraufhin begleicht Person A diese vom Broker B ausgedachte Steuerschuld und sieht sich mit einem noch höheren Vermögensschaden konfrontiert.

Warum der unseriöse Broker Steuern verlangt und dies ein weiterer Betrugsversuch ist!

Die professionellen Brokerbetrüger sind darauf aus, noch mehr Geld von den bereits betrogenen Personen einzuholen. Hierfür wird die Authorität und die Glaubwürdigkeit von einschlägigen Finanzämtern, Steuerbehörden und internationalen Stellen missbraucht.

Eher unerfahrene Geldanleger sind teilweise „heilfroh“, dass ihr Broker sich angeblich um diese komplizierte Steuerzahlung kümmert. Exakt diese Erwartungshaltung und Situation nutzen die betrügerischen Broker gezielt aus.

Das Argument, es sei erst eine Steuerschuld zu begleichen, bevor die angeblich großen Gewinne auskehrt werden könnten, ist auf den ersten Blick in der Tat glaubwürdig. Denn dass eine Kapitalertragssteuer auf eingefahrene Aktiengewinne, oder die persönliche Einkommenssteuer auf Zuwächse durch Kryptowährungen anfällt, ist vielen Personen bereits bekannt. So wirkt es zumindest nicht als Unsinn, wenn ein Broker auf etwaig anfallende Steuern hinweist.

Doch die Broker an sich sind für die Steuerzahlungen in dieser Form nicht zuständig. Denn die Steuern sind nicht etwa an den Broker zu entrichten, sondern an das zuständige Finanzamt. Dies geschieht beim Aktienhandel in Privatdepots über die Depotbank in Deutschland automatisch.

Keinesfalls muss einem in Deutschland tätigen Broker eine Steuerzahlung übermittelt werden. Darüber hinaus nutzen Finanzämter und Steuerbehörden keine Broker, um ihre eigenen Schriftstücke an die steuerpflichtige Person zuzustellen. Falls es über augenscheinliche Steuerlasten zu Problemen mit Ihrem Broker kommt, weil Auszahlungen dann blockiert werden, ist dies ein erhebliches Warnzeichen.

Liquiditätsnachweis und Spiegeltransaktion sind weitere Varianten betrügerischer Broker!

Nicht nur etwaig angeforderte, angebliche Steuerzahlungen werden beim Broker Betrug eingesetzt, um noch mehr Geld von den bereits geschädigten Geldanlegern einzuholen. Die betrügerischen Broker warten mit teilweise hanebüchenen Begründungen auf, weshalb abermals eine zusätzliche Einzahlung erforderlich sein soll.

So heißt es seitens der unseriösen Broker beispielsweise, es sei vor Auszahlung ein sogenannter Liquiditätsnachweis zu erbringen. Hierbei soll es sich um den Beweis handeln, der darlegt, dass die berechtigte Person bereits über die gleiche Höhe an Finanzmitteln verfügt – sozusagen um die gewünschte Auszahlung „rechtmäßig zu decken“ (vgl. Broker zahlt nicht aus).

Dieser Liquiditätsnachweis ist ein weiterer Betrugsversuch, es gibt einen solchen Nachweis über Liquidität im Bereich der Broker nicht einmal. Zu diesem Phänomen haben wir bereits eine eigene Unterseite erstellt, auf der weitere Informationen zum Thema Broker und Liquiditätsnachweis zu finden sind.

Darüber hinaus führen die betrügerischen Broker teilweise an, bevor eine Auszahlung stattfindet, müsse eine „Spiegeltransaktion“ durchgeführt werden. Diese zwielichtige Spiegeltransaktion dient nur einer weiteren Abschöpfung fremder Gelder. Betroffene sollen vor der Auszahlung die gleiche Geldsumme, die als Auszahlung angefragt wurde, auf ein Konto einzahlen – angeblich nur für einen kurzen Moment.

Das daraufhin eingezahlte Geld für die Spiegeltransaktion wird von den unseriösen Brokern selbstverständlich sofort einbehalten und auf weitere Konten transferiert. Auch hierbei handelt es sich schlicht und ergreifend um einen weiteren Betrugsversuch.

Konkrete Handlungshinweise für Betroffene!

Falls Ihnen eine solche, oben beschriebene, ominöse Steuerzahlung glaubhaft gemacht werden sollte, sind folgende Punkte empfehlenswert. Es dürfte sich in Ihrem Fall um einen betrügerischen Broker handeln, der weiteres Geld von Ihnen erbeuten möchte.

Betroffene sollten unverzüglich ihr Geld vom Broker zurückfordern, notfalls unter Einschaltung eines Rechtsanwalts. Sollte der anwaltlichen Zahlungsaufforderung seitens des unseriösen Brokers nicht nachgekommen werden, dürfte ein betrügerischer Broker vorliegen. Es sind dann schnellstmöglich die rechtlich notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um möglichst das eingesetzte Geld zurück holen zu können.

  1. Speichern Sie das Ihnen übersandte, angebliche „Steuerdokument“ ab.
  2. Sichern Sie ferner die bisherige Kommunikation mit dem unseriösen Broker. Dies dient der gerichtsfesten Beweissicherung für eine Verfolgung der Täter.
  3. Schildern Sie Ihren konkreten Fall einem spezialisierten Rechtsanwalt.
  4. Es sind im Weiteren eine fundierte Strafanzeige, sowie Schriftwechsel mit den international zuständigen Finanzaufsichten zu führen.
  5. Alle involvierten Zahlungsdienstleister sollten ebenso kontaktiert werden.


In Zukunft dürften Sie erneut von diesem Broker – dann unter einer anderen Identität – angesprochen werden. Die Täter lassen erfahrungsgemäß nicht locker. Es werden nach der verlangten Steuer noch weitere Zahlungen oder Gebühren für eine „garantierte Geldrückholung“ eingefordert. All dies sind weitere Betrugsversuche, die Sie unbedingt abwehren sollten. Auf unserer Unterseite Was tun bei Broker Betrug? haben wir einige grundlegende Informationen bereitgestellt.

Unsere Kanzlei bietet Betrugsopfern eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Hierfür benötigen wir lediglich einige Angaben von Ihnen, welcher unseriöse Broker mit Ihnen kommuniziert hat, welche Trading-Plattform eingesetzt wurde, und wie hoch die Schadensumme ist.

Fragen und Antworten zur Forderung von Steuern durch Broker!

Lassen Sie diese angeblich zu zahlende Steuer von einem spezialisierten Rechtsanwalt prüfen. Unsere Kanzlei bietet Betroffenen eine kostenfreie Ersteinschätzung an. 

Wenn eine Steuerzahlung verlangt wird, bevor eine Auszahlung getätigt werden kann, ist dies erfahrungsgemäß ein Warnzeichen. Sie müssen sich darauf einstellen, an einen unseriösen oder betrügerischen Broker geraten zu sein. Es gilt dann, möglichst vom Broker das Geld zurück zu holen. 

Dies können wir nicht pauschal beantworten, allerdings kann es sein, dass Ihr Broker ein betrügerischer Broker ist. Erfahrungsgemäß versuchen die unseriösen Broker bei Kryptowährungen, angebliche Steuerzahlungen einzuholen - dies ist dann ein weiterer Betrugsversuch.