Was tun bei Broker Betrug?

Mittlerweile gibt es viele Betroffene eines Broker Betrugs, die sich die Frage stellen: was tun, wenn ich betrogen worden bin? Zahlreiche staatliche Stellen warnen bereits.

Wichtig ist, dass Sie sich mit der Situation nicht einfach abfinden und das verloren geglaubte, investierte Geld innerlich abschreiben. Die Täter profitieren insbesondere davon, dass die Geschädigten sich nicht ausreichend gegen den Broker Betrug wehren.

Die vorliegende Website informiert geschädigte Geldanleger, was sie tun sollen, wenn ein betrügerischer Broker bestimmte Vermögenswerte nicht mehr herausgibt. Nutzen Sie das Kontaktformular, um Ihren Fall unverbindlich schildern zu können. Sie erhalten eine kostenfreie Ersteinschätzung eines spezialisierten Anwalts.

Broker zahlt nicht: was tun, wenn Auszahlung verweigert wird?

Ein Broker Betrug wird von den Betroffenen nicht gleich zu Beginn der Zusammenarbeit bemerkt. Erst wenn der betrügerische Broker nicht zahlt, also eine Auszahlung nicht durchgeführt wird, weckt dies ein erstes Misstrauen. Denn normalerweise dürfte es bei seriösen Brokern keinerlei Auszahlungsprobleme geben.

Durch den regelrechten Hype um Online Broker in den letzten Jahren sind vor allem tendenziell unerfahrene Investoren das erste Mal mit Anlagemöglichkeiten in Berührung gekommen. Somit fehlte es den Betroffenen an konkreten Erfahrungswerten, wie ein Broker sich normalerweise verhalten sollte.

Fakt ist, dass ein vertrauenswürdiger Broker niemals Probleme bei der Auszahlung der investierten Gelder bereitet. Wenn der Broker nicht zahlt, obwohl dies ausdrücklich gewünscht wurde, ist dies ein erstes starkes Indiz für einen Broker Betrug.

Was tun bei Broker Betrug? Wir sind als Anwalt auf solche Fälle spezialisiert!
Was tun, wenn beim Broker-Betrug die Plattform zu echt aussah, um skeptisch zu werden?

Wie läuft ein Broker Betrug konkret ab?

Betrügerische Broker sind mittlerweile hochprofessionell organisiert. Sie arbeiten in Netzwerken, ähnlich wie bei einer Mafia – das ist keine Übertreibung. Hinter der Thematik des Broker Betrugs steckt für die Täter ein Millionengeschäft, da die Geschädigten hohe Geldsummen investieren und die „Zielgruppe“ der Anlagebetrüger international und nahezu endlos groß ist.

Oft werden soziale Medien und Chatprogramme wie WhatsApp, Telegram, Facebook, Twitter oder Instagram genutzt. Etliche Verbraucherzentralen warnen vor dieser Taktik. Die betrügerischen Broker erstellen sich auf den social media-Plattformen mit gestohlenen Identitäten und persönlich wirkenden Bildern überzeugende Profile. Oder es wird auf den einschlägigen Internetseiten gezielt Werbung geschaltet, welche bestimmte Investments als besonders renditebringend anpreist.

Über diese Internetkanäle stoßen die letztlich Geschädigten auf die betrügerischen Brokerwebseiten. Diese Websites sind vom Design her sehr ansprechend aufbereitet. Sie wirken auf den ersten Block wie Handelsplattformen, die von seriösen Tradinganbietern stammen.

Sofort-Tipp für geschädigte Investoren: Sichern Sie die Werbeanzeige als Screenshot, und speichern Sie den Link zur Website. Diese gerichtsfesten Nachweise helfen bei der Rückführung von Geldern nach einem Anlagebetrug. Denn durch solche Ermittlungshinweise können die Strafverfolgungsbehörden zielgerichtet agieren.

Die Opfer des Anlagebetrugs melden sich auf diesen Internetseiten an und hinterlassen unter anderem ihre persönlichen Daten. Aber damit ist es noch nicht geschehen, denn hier fängt der Broker Betrug erfahrungsgemäß erst an. Was tun die betrügerischen Broker, um die Geschädigten zu hohen Geldeinlagen zu bewegen?

Persönlicher Kontakt wird aufgebaut? Die Täter wissen, was sie tun müssen!

Sobald sich die Betroffenen eines Broker Betrugs auf der einschlägigen Tradingplattform angemeldet haben, werden sie kontaktiert. Der Erstkontakt der betrügerischen Anlagewebsite erfolgt durch einen hochspezialisierten Täter, der genau weiß, wie er Vertrauen gewinnen muss.

Die Täter stellen sich im persönlichen Kontakt als erfahrene Broker vor, die zielgerichtet Gelder für ihre Kunden investieren können. So seien große Gewinne zu erwarten, die lebensverändernde Vermögenszuwächse ermöglichen sollen.

Seitens der betrügerischen Broker werden Telefonate, Mailverkehr und Chatkontakt angeboten. Es wird erfahrungsgemäß oft kommuniziert, sodass ein regelrechtes Vertrauensverhältnis entsteht. Teilweise werden auch private Informationen ausgetauscht, sowohl von den betrügerischen Brokern, als auch von den geschädigten Geldanlegern.

Im weiteren Verlauf investierten die Betroffenen dann Gelder oder Kryptowährungen, um von den Markterfahrungen des angeblich professionellen Brokers profitieren zu können. Auf der Handelsplattform werden dann wie bei einem echten Tradingportal die Kursverläufe angezeigt. Von den Tätern erhalten die Opfer des Broker Betrugs dann exakte Anweisungen, was zu tun ist. Angeblich werden Aktien, Derivate, Bitcoins und andere Anlagemöglichkeiten wahrgenommen.

Für die geschädigten Investoren ist hier zunächst nicht zu erkennen, dass es sich um eine riesige Fälschung handelt, die einzig dazu dient, das Geld von unerfahrenen Anlegern zu stehlen.

Rechtsverfolgung durch Auslandssitz der Betrüger erschwert?

Betroffen sind im deutschsprachigen Raum zumeist Geldanleger aus Deutschland, aus Österreich und aus der Schweiz. Die Täter wiederum haben ihren Sitz erfahrungsgemäß nicht in diesen Ländern, sondern im Ausland. Dies wird den Betroffenen im ersten Kontakt natürlich nicht mitgeteilt. Denn betrügerische Broker geben vor, selbst in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz zu sein.

Beispiel zum Anlagebetrug im Ausland: Person A aus Österreich vertraut ihre Ersparnisse der Person B an, welche sich als erfolgreicher Investmentbroker ausgegeben hatte. Denn Person B sagte insbesondere, selbst in Wien ansässig zu sein, was jedoch von Person A nicht gesondert überprüft wurde. Letztlich verschwand Person B mit dem angelegten Geld von Person A. Ganz gleich, wo Person B tatsächlich wohnt – diese Handlung der Person B ist strafbar.

Durch den Auslandsbezug fühlen sich die Anlagebetrüger besonders vor etwaiger Rechtsverfolgung geschützt. Doch das ist nicht zutreffend. Denn für einen Kapitalanlagebetrug kommt es nicht primär darauf an, wo die Täter ihren echten Wohnsitz haben. Auch im Ausland ist Betrug durch das Vorspielen falscher Tatsachen und dem Entwenden von Vermögenswerten strafbar.

Was tun, um die Täter auch im Ausland erwischen zu können? Grundsätzlich ist die strafrechtliche und zivilrechtliche Verfolgung der betrügerischen Broker im Ausland genauso möglich wie hierzulande. Es kommt entscheidend darauf an, zeitnah zu reagieren und eng mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren.

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Was tun, wenn der betrügerische Broker mit vermeintlichen Steuerproblemen Druck macht?

Staatsanwaltschaft und BaFin: was tun die Ermittlungsbehörden gegen Broker Betrug?

In Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (abgekürzt: BaFin) die zuständige Behörde zur Überwachung des Finanzmarkts. Somit zählen auch Broker, Handelsplattformen und Tradingportale zu den Themen, mit denen sich die BaFin beschäftigen muss.

Beim Broker Betrug ist die BaFin in den letzten Jahren sehr aktiv geworden. Denn viele Anleger sind von betrügerischen Brokern betroffen und wollen nur eins: ihr Geld zurück. Die BaFin veröffentlicht daher in regelmäßigen Abständen Warnlisten für Investoren. Allerdings kommen viele dieser Warnmeldungen zu spät, denn die BaFin kann logischerweise nur dann warnen, wenn bereits klar ist, dass es sich um eine Betrugsmasche eines Anbieters handelt oder erhärtete Verdachtsmomente entstanden sind.

Seitens der Staatsanwaltschaften und Kriminalpolizeien ist zu bemerken, dass mehr und mehr eine Spezialisierung auf die Verfolgung von betrügerischen Brokern erfolgt ist. So ist beispielsweise die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg auf Cybercrime fokussiert. Doch was tun die Strafverfolgungsbehörden konkret? Die Ermittlungsbehörden nutzen beim Broker Betrug unter anderem moderne Analysetools, um die Geldströme untersuchen und Transaktionen von Kryptowährungen nachverfolgen zu können. Auch eine internationale Kooperation mit anderen strafverfolgenden Behörden ist möglich, um zielgerichtet gegen Täter im Ausland vorgehen zu können.

Leider ist es bei Betrugsfällen von Online Brokern teilweise so, dass die Konten und Vermögenswerte der Geschädigten, sowie deren personenbezogenen Datensätze zur Geldwäsche missbraucht werden. Geschädigte Investoren sollten daher von einem Rechtsanwalt prüfen lassen, ob durch eine Strafverfolgung der Täter eine Strafermittlung gegen die eigene Person ausgelöst werden könnte. Dieser „worst case“ lässt sich allerdings erfahrungsgemäß anwaltlich gegenüber der Polizei oder Staatsanwaltschaft aufklären.

Konkrete Hinweise für Betroffene: was tun bei betrügerischen Brokern?

Wer von einem Broker Betrug betroffen ist, sollte unverzüglich einen Anwalt einschalten. Ihr Anwalt sollte sich speziell mit betrügerischen Online Brokern auskennen, um Sie bestmöglich zu unterstützen (siehe Broker zahlt nicht aus).

Gemeinsam mit Ihrem Rechtsanwalt geht es darum, die notwendigen Beweise gerichtsfest zu sichern. Nur so ist eine Strafverfolgung der Täter realistisch. Was tun, wenn Daten bereits gelöscht worden sind? Dann wird ein IT-Fachmann bei der Wiederherstellung weiterhelfen können.

Ferner wird Ihr Anwalt gegenüber dem betrügerischen Broker zivilrechtlich tätig und die involvierten Zahlungsdienstleister kontaktieren. Daher gilt:

  1. Schildern Sie unverbindlich Ihren Betrugsfall über das Kontaktformular
  2. Sie erhalten eine kostenfreie Ersteinschätzung eines spezialisierten Anwalts
  3. Vermeiden Sie weitere Vermögensschäden durch einen neuen Broker Betrug
  4. Was tun, wenn meine Konten unsicher sind? Stellen Sie sicher, dass Ihr Onlinebanking und Ihre Tradingkonten vor Fremdzugriff geschützt sind!
  5. Sofort umsetzen: brechen Sie den Kontakt zum betrügerischen Broker ab!


Es muss beim Broker Betrug umfassend juristisch vorgegangen werden, um überhaupt eine Chance darauf zu haben, Geld zurück holen zu können.

Fragen und Antworten dazu, was Sie bei Brokerbetrug tun können

Kontaktieren Sie einen spezialisierten Anwalt und nehmen Sie keine weiteren Zahlungen an den betrügerischen Broker vor.

Die Täter drohen den Geschädigten selbst nach dem Broker Betrug mit angeblichen Strafverfolgungen wegen Geldwäsche oder Steuerzahlungen, die zu leisten wären. Wenden Sie sich an einen erfahrenen Rechtsanwalt, der diese meist leeren Drohungen einzuschätzen weiß.

Sichern Sie insbesondere Ihr Onlinebanking und Ihre Börsenaccounts vor einem Fremdzugriff der betrügerischen Broker. Bei einem Broker Betrug nutzen die Täter teilweise die persönlichen Daten der Geschädigten, um weiteren Schaden anzurichten.