Geld vom Broker zurückfordern?

Sie haben ein Investment getätigt und möchten Ihr Geld vom Broker zurückfordern. Inwieweit das möglich ist, und welche Gefahren lauern könnten, erfahren Sie auf der vorliegenden Website.

Falls sich der Verdacht erhärtet, dass es sich um einen betrügerischen Onlineanbieter im Finanzbereich handelt, sollten Sie sofort das Geld vom Broker zurückfordern. Denn Schnelligkeit erhöht die Chance, den Vermögensschaden abzuwenden oder mindestens zu minimieren.

  1. Nutzen Sie das Kontaktformular oder schreiben Sie uns per E-Mail.

     

  2. Teilen Sie uns mit, weshalb Sie von Ihrem Broker eine Rückzahlung fordern. Liegt Betrug vor? Wird eine Auszahlung verweigert? Meldet sich der Broker nicht mehr?

     

  3. Sie erhalten eine kostenfreie Ersteinschätzung eines spezialisierten Rechtsanwalts.

     

  4. Auf Wunsch können unverzüglich rechtliche Schritte gegen den unseriösen Broker eingeleitet werden.


Mittlerweile befinden sich viele Finanzdienstleister, die sich auf deutsche Kundschaft fokussiert haben, nicht mehr in Deutschland, sondern im fernen Ausland. Hier sind insbesondere Hongkong, Russland, osteuropäische Staaten und Inselstaaten zu nennen. Doch auch beim Auslandsbezug kann juristisch gegen betrügerische Broker vorgegangen werden.

Investment fehlgeschlagen, doch Broker möchte weitermachen?

Womöglich wurde Ihr Geld zunächst erfolgreich angelegt, doch es zeigten sich im weiteren Verlauf erhebliche Verluste. Nicht selten bewerkstelligen es gewisse, unseriöse Onlinebroker einen Totalverlust für die Kundschaft einzufahren.

Wenn das Investment sich nicht so entwickelt hat, wie Sie sich das gewünscht haben, ist dies womöglich ein Grund, Geld vom Broker zurückfordern zu können. Denn es kommt darauf an, ob Ihr Investmentwunsch vertragsgemäß umgesetzt worden ist, oder ob Ihnen vielleicht unwahre Angaben im Vorfeld mitgeteilt worden sind.

Unwahre Angaben zu Anlageklassen und den Renditechancen können den Straftatbestand des Kapitalanlagebetrugs gem. § 264a StGB erfüllen. In solchen Fällen handelt der Broker dann nicht nur zivilrechtlich problematisch, sondern muss mit einer Haftstrafe rechnen.

Mit Anwalt Geld vom Broker zurückfordern, wenn ein Betrug vorliegt!
Investiert und dann abgezockt? Sie sollten nach einem Broker Betrug ihr Geld zurückfordern!

Inwieweit im Einzelfall der enttäuschte Investor Geld vom Broker zurückfordern kann, hängt von vielen Faktoren ab. Es lohnt sich, die eigenen Rechtsansprüche auf Rückzahlung oder Schadensersatz anwaltlich prüfen zu lassen. In einigen Fällen kann durch einen zielgerichteten Vergleich ein für die enttäuschte Kundschaft und den Broker annehmbarer Vergleich geschlossen werden. Dies ist in Konstellationen eines betrügerisch agierenden Brokers jedoch kein gangbarer Weg.

Broker meldet sich nicht mehr? Sofort Geld zurückfordern!

Ein unerwarteter Kontaktabbruch des Brokers sollte als Warnsignal verstanden werden. Normale Broker und Finanzdienstleister würden keinesfalls Rückfragen, Mails oder Telefonanrufe der eigenen Kundschaft unbeantwortet lassen. Womöglich könnte der Kontaktabbruch damit zusammenhängen, dass es sich um einen unseriösen Broker handelt. Dann sind Ihre Vermögenswerte in echter Gefahr.

Unter Fristsetzung sollte eine Auszahlung verlangt werden. Reagiert der in Frage stehende Broker auf die Fristsetzung nicht, ist die Sachlage meist klar: Sie wollten Geld vom Broker zurückfordern und es passiert einfach nichts. Es handelt sich dann um einen Broker, der vermutlich drauf und dran ist, mit Ihrem Geld verschwinden zu wollen. Alles spricht dafür, dass Sie vom Broker betrogen worden sind.

Sofort-Tipp: Es kann mit anwaltlichem Druck meist mehr erreicht werden. Ihr Rechtsanwalt würde wohl direkt mit der Rechtsabteilung des Onlinebrokers kommunizieren. Sollte selbst auf ein anwaltliches Forderungsschreiben keine Reaktion erfolgen, ist die Pflichtverletzung des Brokers damit automatisch gerichtsfest belegbar. Dies dient einer möglichen Strafverfolgung und zivilrechtlicher Geltendmachung Ihrer Ansprüche gegen den unseriösen Broker.

Die international zuständigen Finanzaufsichten sind auf exakt solche Fallkonstellationen spezialisiert. Es ist nicht erlaubt, Geldanleger in dieser Form zu behandeln und vertragswidrig zu agieren. Legitime Fragen der Investoren müssen beantwortet werden. Auch darf Fremdgeld der Kundschaft nicht entgegen des Kundenwillens verwendet oder transferiert werden (siehe Broker zahlt nicht aus).

Geld vom Broker zurückfordern auch bei Kryptowährungen?

Mittlerweile sind Bitcoin und andere Kryptowährungen beliebte Anlageklassen geworden. Insbesondere die sprunghaften Kurssteigerungspotenziale locken Investoren an. Das machen sich betrügerisch agierende, oder unseriöse Broker zunutze.

Beim Broker Betrug werden daher Kryptobörsen als Zahlungsportale verwendet. Den potenziellen Betrugsopfern wird mitgeteilt, sie müssten sich einen Account bei dieser oder jener Kryptobörse zulegen. Nach erfolgreicher Verifizierung des Kundenkontos erfolgen Einzahlungen auf die Börsenplätze. Dort wird das Geld der Betroffenen in Bitcoin und andere Kryptowährungen umgetauscht.

Im weiteren Verlauf ziehen die betrügerischen Broker die Kryptowährungen dann auf ihre eigenen Wallets ab. Zu diesem Zeitpunkt ahnen die Betrogenen noch nicht, dass es sich um einen Betrug handelt. Erst wenn sie schließlich ihr Geld vom Broker zurückfordern, wird die Betrugskonstellation sichtbar.

Die Kryptobörsen geben sich in diesen Situationen meist unbeteiligt und argumentieren, sie haben lediglich die Überweisungen in Kryptowerten vorgenommen, die beauftragt worden ist. Dadurch ist es den Betrugsopfern meist unnötig erschwert, zielgerichtet auch die involvierten Zahlungsdienstleister in Anspruch zu nehmen.

Kryptowährungen gestohlen oder werden nicht ausgezahlt?

Die Kryptowährungen liegen nicht mehr auf der Kryptobörse und sind für die betroffene Person nicht erreichbar. Es wurden fremde Wallets verwendet, zu denen dem Betrugsopfer kein private key vorliegt. So können die dort liegenden Bitcoins oder anderen Kryptowerte nicht bewegt werden – außer natürlich von den Tätern.

Sofort-Tipp: Die Blockchain hilft den Tätern allerdings nicht. Ganz das Gegenteil ist der Fall: auf der Blockchain können alle Transaktionen nachvollzogen werden. Ermittlungsbehörden können daher sehen, von welchem Wallet zu welchem Wallet die Kryptowährungen geflossen sind.

Ferner sollten Betroffene wissen, dass sich an der eigentumsrechtlichen Situation durch eine Verschiebung von Kryptowährungen auf der Blockchain nichts ändert. Es sind nach wie vor die Kryptowährungen der Person, die diese rechtmäßig erworben hatte – ganz gleich, wie viele Wallets von den Tätern zwischenzeitlich verwendet werden.

Durch den ursprünglich legitimen und rechtlich einwandfreien Kauf einer Kryptowährung kann der Eigentümer der Kryptowährung das Eigentumsrecht an den genau bestimmbaren Bitcoins oder anderen Coins nachweisen. Betrüger können nicht ohne weiteres das Eigentumsrecht der betrogenen Person „stehlen“, sondern lediglich den Zugriff auf die Kryptowährungen erschweren oder gänzlich behindern. Betroffene sollten daher unbedingt den Broker Betrug melden, da ansonsten keinerlei realistische Möglichkeit besteht, eine Rückzahlung oder Auszahlung zu erhalten.

Ominöse Dokumente von Kryptobörsen oder Behörden?

Bei einem Broker Betrug kommt es vermehrt vor, dass den Betroffenen nach dem bereits vollzogenen Betrug gewisse Schriftstücke zugeschickt werden. Dies kann per Mail, postalisch oder über eine Chatapp erfolgen. Solche Unterlagen weisen dann angeblich namhafte Kryptobörsen wie Coinbase, blockchain.com, Binance, Bitpanda, crypto.com oder die „Firma Blockchain“ aus.

Teilweise werden die Briefköpfe von Finanzämtern, sowohl aus Deutschland, als auch im Ausland gefälscht und auf die Dokumente eingefügt. Selbst europäische Behörden wie Europol oder eine völlig frei ausgedachte „EU-Finanzbehörde“ sind auf diesen zwielichtigen Schreiben zu sehen. Inhaltlich führen solche Dokumente meist die angebliche Möglichkeit auf, erfolgsversprechend Geld vom Broker zurückfordern zu können. Zuvor müsse aber eine gewisse Gebühr entrichtet werden (z.B. durch einen fingierten Liquiditätsnachweis).

Es handelt sich bei solcher Art Dokumente um Urkundenfälschungen, die von betrügerischen Brokern angefertigt werden. Ziel ist es, dass die bereits Geschädigten weiteres Geld einzahlen. Wer solche Schreiben erhält, sollte misstrauisch werden und von weiteren Einzahlungen Abstand nehmen.

Wer hilft, wenn Betroffene Geld vom Broker zurückfordern?

Sollte es zu Problemen mit dem Broker kommen, ist die Einschaltung eines spezialisierten Rechtsanwalts zu empfehlen. Es geht darum, möglichst schnell die rechtlichen Schritte einzuleiten, um möglichst das Geld zurück erhalten zu können. In jedem Falle sollten abgezockte Geldanleger den Broker Betrug melden, da ohne Meldung vermutlich keinerlei Konsequenzen für die Täter erfolgen können.

Ihr Anwalt sollte idealerweise über einschlägige Erfahrungen mit Broker Betrug und unseriösen Brokern verfügen. So ist für Sie sichergestellt, dass zeitnah alle zuständigen Stellen, Behörden und Zahlungsdienstleister, sowie Kryptobörsen – auch im Ausland – juristisch fundiert kontaktiert werden. Zunächst ist allerdings zu prüfen, ob Sie vom Broker betrogen worden sind, oder ob der Broker lediglich nicht kundenorientiert handelt.

Bei Brokerfällen mit Blockchainbezug sollte Ihr Rechtsanwalt ferner über Expertise in exakt diesem Bereich aufwarten können. Ohne genaue Kenntnisse der Blockchain-Technologie wird es sonst schwierig, zielgerichtet anwaltlich tätig werden zu können.

Wichtige Hinweise für Betroffene beim Broker Betrug!

Abschließend einige wichtige Hinweise für Betroffene einer undurchsichtigen Situation mit dem eigenen Broker. Wenn Sie nicht wissen, was Sie tun sollen, beachten Sie jedenfalls folgende Punkte:

  • Alle Beweise müssen gerichtsfest gesichert werden. Dazu zählen Mailverläufe, Chatprotokolle, Telefonverbindungen, personenbezogene Daten der Broker, Website-Adressen und IP-Adressen.

     

  • Geld vom Broker zurückfordern kann ausschließlich reibungslos funktionieren, wenn der Broker kein betrügerischer Broker ist. Handelt es sich jedoch nachweislich um Betrüger, müssen schnellst möglich andere juristische Maßnahmen ergriffen werden.

     

  • Bei „nur unseriösen“ Brokern sollte entsprechend anwaltlicher Druck aufgebaut werden, notfalls ist die Rückzahlung über den Gerichtsweg einzufordern.

     

  • Sitzt der in Frage stehende Broker im Ausland, bedeutet das nicht, dass Sie schutzlos gestellt sind. Ihre Rechte gelten auch bei Fallkonstellationen mit Auslandsbezug.

     

  • Betrügerische Broker versuchen durch Vorwände, mehr Geld von den Betrugsopfern zu erbeuten: angebliche Steuerschulden seien zu zahlen, Liquiditätsnachweise zu erbringen, zwielichtige Spiegeltransaktionen durchzuführen. Nichts davon stimmt.

     

  • Zahlen Sie kein weiteres Geld ein.


Gern können Sie über unser Kontaktformular oder per E-Mail unverbindlich Ihren Betrugsvorfall schildern. Sie erhalten eine kostenfreie Ersteinschätzung eines Rechtsanwalts.

Fragen und Antworten

Wenn es Probleme bei der Auszahlung gibt, sollten Sie den Broker unter Fristsetzung kontaktieren. Erfolgt auch dann keine Reaktion, empfehlen wir die Einschaltung eines spezialisierten Rechtsanwalts. 

Ein plötzlicher Kontaktabbruch ist ein deutliches Warnsignal. Kein seriöser Broker würde auf Kundenanfragen mit Stillschweigen reagieren. Sie sollten unverzüglich vom Broker Ihr Geld zurückfordern - notfalls mittels anwaltlichem Druck.

Wenn Ihr Broker im Zuge der Zusammenarbeit mit Ihnen Bitcoins oder andere Kryptowährungen empfohlen hatte, kann auch diesbezüglich juristisch die Rückzahlung oder Auszahlung verlangt werden. Informieren Sie sich bei einem auf Broker Betrug und Kryptowährungen spezialisierten Anwalt.