ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) ein Betrug? Erfahrungen zur Auszahlung?
Fallende Kurse können für Anleger nicht nur Verluste bedeuten. Manche Trading-Plattformen ermöglichen es ihren Kunden ausdrücklich, auf sinkende Aktienkurse zu setzen. Bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) stellt sich dann eine Frage, die in vielen Erfahrungsberichten kaum thematisiert wird: Handelt der Kunde tatsächlich eine Short-Position in einer Aktie – und wenn ja, wie wird diese Position technisch abgesichert?
Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Wenn Anleger bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) ungewöhnliche Erfahrungen gemacht haben, eine Auszahlung nicht funktioniert oder der Verdacht auf Betrug besteht, prüfe ich daher auch, was hinter angezeigten „Sell“- oder „Short“-Positionen steckt. Über broker-betrug.de können Betroffene eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.
Leerverkauf bedeutet: Verkaufen, obwohl man die Aktie nicht besitzt
Bei einem klassischen Leerverkauf verkauft ein Marktteilnehmer Aktien, die er zu diesem Zeitpunkt nicht selbst hält. Seine Erwartung: Der Kurs fällt. Später kauft er die Wertpapiere günstiger zurück und kann aus der Differenz einen Gewinn erzielen.
Ein Beispiel:
Ein Anleger verkauft 100 Aktien zu jeweils 80 Euro leer. Das gesamte Verkaufsvolumen beträgt 8.000 Euro. Sinkt der Kurs anschließend auf 65 Euro, benötigt er für den Rückkauf nur 6.500 Euro. Vor Kosten ergibt sich eine Differenz von 1.500 Euro.
Steigt die Aktie dagegen auf 110 Euro, kostet der Rückkauf 11.000 Euro. Der Verlust beträgt bereits 3.000 Euro.
Anders als beim gewöhnlichen Aktienkauf ist das theoretische Verlustpotenzial eines Short-Geschäfts nicht auf den ursprünglichen Einsatz begrenzt, weil der Aktienkurs grundsätzlich weiter steigen kann.
ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com): „Short“ kann verschiedene Dinge bedeuten
Ein wichtiger Prüfpunkt ist zunächst die Produktart.
Wenn ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) in der Handelsoberfläche einen Button mit der Bezeichnung „Short“ anbietet, folgt daraus noch nicht, dass tatsächlich Aktien am Markt leerverkauft werden.
Hinter einer solchen Position kann beispielsweise ein Derivat stehen, dessen Wertentwicklung lediglich an die betreffende Aktie gekoppelt ist. Das ist wirtschaftlich und rechtlich etwas anderes als der tatsächliche Verkauf geliehener Aktien.
Deshalb schaue ich mir bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) Produktbezeichnung, Vertragsunterlagen und Abrechnung gemeinsam an.
Wird eine Stückzahl realer Aktien genannt? Existiert ein Handelsplatz? Wird ein Derivat ausgewiesen? Gibt es Finanzierungskosten? Oder zeigt das Konto lediglich eine interne Position ohne nachvollziehbare Ausführungsdaten?
Gerade bei einem möglichen Trading-Betrug kann diese Unterscheidung erheblich sein.
Ungedeckte Leerverkäufe sind bei Aktien grundsätzlich eingeschränkt
Die EU hat mit der Short Selling Regulation, der Verordnung (EU) Nr. 236/2012, konkrete Regeln für Leerverkäufe geschaffen.
Art. 12 betrifft den ungedeckten Leerverkauf von Aktien. Eine Aktie, die an einem Handelsplatz zugelassen ist, darf grundsätzlich nur leerverkauft werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Eine Möglichkeit besteht darin, dass die Aktie bereits geliehen wurde.
Alternativ kann ein rechtlich durchsetzbarer Anspruch auf Übertragung einer entsprechenden Anzahl von Aktien bestehen.
Als dritte Variante kann eine Vereinbarung mit einem Dritten vorliegen, der bestätigt hat, dass die Aktie lokalisiert wurde und Maßnahmen getroffen wurden, sodass vernünftigerweise erwartet werden kann, dass die Lieferung zum Fälligkeitstermin möglich ist.
Bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) kann deshalb interessant sein, wie ein angeblicher echter Aktien-Leerverkauf tatsächlich gedeckt wird.
ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) und der sogenannte Locate-Nachweis
Der Ausdruck „Locate“ beschreibt einen wichtigen Bestandteil dieser Regulierung.
Vor dem Short Sale soll nicht einfach darauf vertraut werden, dass sich die benötigten Aktien später schon irgendwo auftreiben lassen. Ein entsprechender Dritter muss vielmehr bestätigen, dass die Aktien lokalisiert wurden und eine realistische Erwartung besteht, sie für die Abwicklung verfügbar zu haben.
Die Regel verfolgt insbesondere das Ziel, Abwicklungsprobleme durch sogenannte Naked Shorts zu reduzieren. Die ESMA beschreibt ausdrücklich, dass alle Short Sales von Aktien gedeckt sein müssen und ungedeckte Aktien-Leerverkäufe deshalb verboten sind.
Wenn ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) behauptet, echte Aktien leerzuverkaufen, würde ich daher wissen wollen, welche Marktinfrastruktur dahintersteht.
Über welchen Broker oder Handelspartner erfolgt die Ausführung?
Wer stellt die Aktien bereit?
Und handelt es sich tatsächlich um eine börsliche Short-Transaktion oder lediglich um eine interne Wette auf fallende Kurse?
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
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Ein roter Kontostand beweist keinen echten Marktverlust
Gerade bei problematischen Plattformen sollte ein angezeigter Verlust nicht ungeprüft als Ergebnis eines realen Börsengeschäfts akzeptiert werden.
Angenommen, ein Anleger eröffnet bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) eine Short-Position über 20.000 Euro auf eine bekannte Aktie. Wenige Stunden später zeigt das Konto einen Verlust von 7.500 Euro.
Die Plattform erklärt, ein starker Kurssprung habe die Position belastet.
Dann lässt sich zunächst überprüfen, ob die betreffende Aktie zu diesem Zeitpunkt tatsächlich eine entsprechende Kursbewegung hatte.
Darüber hinaus stellt sich aber eine zweite Frage: Existierte die angezeigte Position überhaupt außerhalb des Kundenkontos?
Bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) können deshalb Ordernummer, Zeitpunkt, Stückzahl, Preis, Handelsplatz und Produktkennzeichnung entscheidende Informationen sein.
Ein optisch überzeugendes Trading-Dashboard ist noch kein Beleg dafür, dass im Hintergrund tatsächlich eine Markttransaktion ausgeführt wurde.
ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com): Große Short-Positionen unterliegen Transparenzregeln
Ein weiterer Aspekt betrifft besonders umfangreiche Leerverkaufspositionen.
Die europäische Short-Selling-Regulierung enthält Schwellenwerte für sogenannte Netto-Leerverkaufspositionen. Nach der aktuellen Darstellung der ESMA muss eine relevante Netto-Shortposition in Aktien der zuständigen Behörde gemeldet werden, sobald sie 0,1 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals erreicht. Für jeweils weitere 0,1 Prozent bestehen weitere Meldeschwellen.
Ab 0,5 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals wird eine Netto-Leerverkaufsposition grundsätzlich öffentlich offengelegt; auch hier folgen weitere Schwellen in 0,1-Prozent-Schritten.
Das betrifft zwar typischerweise größere Marktteilnehmer und nicht den gewöhnlichen Privatanleger.
Für die Prüfung von ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) zeigt es aber, wie detailliert reale Short-Positionen innerhalb regulierter Märkte erfasst werden.
Eine Plattform, die angeblich erhebliche Aktienbestände leerverkauft, bewegt sich nicht in einem völlig dokumentationsfreien Raum.
Auch Derivate können für die Netto-Shortposition relevant werden
Die Regulierung betrachtet nicht ausschließlich direkt gehaltene Aktien.
Nach Art. 3 der Verordnung können bei der Berechnung einer Short- beziehungsweise Long-Position auch andere Finanzinstrumente berücksichtigt werden, wenn deren wirtschaftliche Wirkung darin besteht, dass ein Marktteilnehmer von einer fallenden oder steigenden Kursentwicklung profitiert. Selbst mittelbar über Indizes, Wertpapierkörbe oder ETFs gehaltene Positionen können in die Berechnung einfließen.
Damit kann bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) die technische Produktstruktur eine wesentlich größere Bedeutung haben, als der Name des Instruments vermuten lässt.
Ein Anleger sieht möglicherweise lediglich „Short Apple“ oder „Sell DAX“. Rechtlich kann dahinter eine komplexere Derivateposition stehen.
Bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) würde ich die behauptete Transaktion rückwärts überprüfen
Bei einem Verdacht auf Anlagebetrug beginne ich nicht zwingend mit der Frage, warum ein Trade verloren hat.
Ich stelle zunächst eine grundlegendere Frage:
Gab es diesen Trade in der behaupteten Form überhaupt?
Bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) kann man dafür mehrere Angaben miteinander vergleichen: exakter Eröffnungszeitpunkt, Kurs, Positionsgröße, Produktart, Handelsplatz, späterer Schließungskurs und gegebenenfalls Angaben zur Short-Abwicklung.
Abweichungen beweisen nicht automatisch Betrug. Sie können aber zeigen, dass weitere Nachforschungen notwendig sind.
Wer bei ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) auf fallende Aktienkurse gesetzt hat und heute Zweifel an Verlusten, Short-Positionen oder einer verweigerten Auszahlung hat, sollte daher insbesondere Orderbestätigungen und detaillierte Transaktionsübersichten sichern.
Über broker-betrug.de können Sie mir diese Unterlagen übermitteln. Als Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht prüfe ich im Rahmen einer kostenfreien Ersteinschätzung, ob die von ACM INDEX (acmindex.com, crm.acmindex.com) dargestellten Short-Geschäfte wirtschaftlich und regulatorisch nachvollziehbar erscheinen oder ob sich aus den Abweichungen weitere rechtliche Ansatzpunkte ergeben.