Kanzlei für Digital-
und Wirtschaftsrecht
Geld zurück nach Broker Betrug?

Arbitpad (arbitpad.de) ein Betrug? Erfahrungen zur Auszahlung?

Veröffentlicht am 09.10.2026 –

Ein Anleger glaubt, auf einer Trading-Plattform Bitcoin, Aktien oder klassische Kryptowährungen zu kaufen. Nach einigen Wochen ändert sich die Strategie plötzlich: Der persönliche Ansprechpartner empfiehlt einen „exklusiven Pre-Sale-Token“, der angeblich kurz vor der Notierung an einer großen Kryptobörse steht. Der Einstiegspreis sei niedrig, das Angebot limitiert und der spätere Kursanstieg nahezu sicher. Bei Arbitpad (arbitpad.de) kann genau dieser Wechsel von bekannten Vermögenswerten zu einem eigenen Plattform-Token ein entscheidendes Warnsignal sein.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Wenn Anleger bei Arbitpad (arbitpad.de) Geld in einen angeblichen Token-Vorverkauf, ICO, Private Sale oder eine noch nicht gelistete Kryptowährung investiert haben und anschließend keine Auszahlung möglich ist, sollte genau geprüft werden, was tatsächlich erworben wurde. Betroffene können mir ihren Fall über broker-betrug.de für eine kostenfreie Ersteinschätzung schildern.

Ein eigener Token kann völlig anders funktionieren als Bitcoin oder Ethereum

Bitcoin oder Ethereum besitzen öffentliche Blockchains und werden auf zahlreichen Handelsplätzen gehandelt.

Bei einem proprietären Token ist die Situation häufig wesentlich unübersichtlicher.

Arbitpad (arbitpad.de) könnte beispielsweise einen „XGT Token“ anbieten und erklären, dieser werde derzeit nur intern gehandelt. In wenigen Monaten solle die Notierung auf internationalen Börsen folgen.

Der Anleger zahlt 20.000 Euro und sieht anschließend 100.000 Token im Kundenkonto.

Damit ist jedoch noch nicht geklärt, ob diese Token technisch überhaupt existieren.

Eine Zahl innerhalb eines internen Dashboards kann jederzeit vom Plattformbetreiber erzeugt werden.

Arbitpad (arbitpad.de) und die entscheidende Frage nach der Contract Address

Bei Token auf Netzwerken wie Ethereum oder BNB Chain spielt die sogenannte Contract Address eine wichtige Rolle.

Sie identifiziert den konkreten Smart Contract des Tokens.

Gerade bei neuen Projekten sollte deshalb nachvollziehbar sein, auf welcher Blockchain der Token existiert und welche Contract Address dazugehört.

Wenn Arbitpad (arbitpad.de) einen angeblichen Blockchain-Token verkauft, aber keine überprüfbare Adresse nennen kann, fehlt ein wesentlicher technischer Anknüpfungspunkt.

Auch ein Logo, ein Token-Symbol oder ein PDF-Whitepaper ersetzt diese Information nicht.

Ein Token mit dem Kürzel „ABC“ kann zudem mehrfach existieren. Entscheidend ist nicht allein der Name, sondern der konkrete Smart Contract.

Ein hoher angezeigter Token-Preis beweist keinen Marktwert

Ein Beispiel:

Der Kunde kauft bei Arbitpad (arbitpad.de) 50.000 Token zu je 0,20 Euro.

Nach vier Wochen zeigt das Portal einen Preis von 0,65 Euro.

Das Guthaben steigt rechnerisch von 10.000 Euro auf 32.500 Euro.

Der Anleger ist begeistert.

Doch woher stammt dieser Preis?

Wenn der Token ausschließlich innerhalb der Plattform gehandelt wird, kann der Betreiber den angezeigten Kurs möglicherweise selbst bestimmen.

Ein echter Marktpreis entsteht erst dann belastbarer, wenn tatsächlich Käufer und Verkäufer auf nachvollziehbaren Märkten zusammentreffen.

Ein interner Preis von 0,65 Euro bedeutet daher nicht automatisch, dass sich 50.000 Token auch für 32.500 Euro verkaufen lassen.

Arbitpad (arbitpad.de): Das angekündigte Börsenlisting sollte überprüfbar sein

Besonders häufig wirkt die Aussicht auf ein bevorstehendes Listing als Verkaufsargument.

Der Account Manager erklärt beispielsweise:

„In drei Wochen startet der Handel auf einer Top-10-Börse.“

Der Kunde soll vorher investieren, weil der Preis danach angeblich stark steigen werde.

Bei Arbitpad (arbitpad.de) würde ich deshalb fragen, welche Börse konkret gemeint ist.

Gibt es eine offizielle Ankündigung des Handelsplatzes?

Existiert ein verbindlicher Termin?

Oder stammt die Information ausschließlich vom Verkäufer?

Zwischen „wir möchten künftig an einer Börse gelistet werden“ und „das Listing ist bestätigt“ besteht ein erheblicher Unterschied.

Gerade vor einer größeren Einzahlung sollte diese Behauptung unabhängig überprüft werden.

Token Supply: Warum die Stückzahl entscheidend sein kann

Ein niedriger Tokenpreis wirkt häufig attraktiv.

Doch wie bei Aktien ist der Stückpreis allein wenig aussagekräftig.

Angenommen, Arbitpad (arbitpad.de) verkauft einen Token für 0,10 Euro.

Wenn insgesamt eine Milliarde Token existieren, entspricht dies rechnerisch bereits einer Bewertung von 100 Millionen Euro.

Soll der Token später angeblich 5 Euro wert sein, läge die rechnerische Gesamtbewertung bei fünf Milliarden Euro.

Solche Zahlen helfen dabei, spektakuläre Kursziele einzuordnen.

Wer nur hört „von zehn Cent auf fünf Euro“, sieht zunächst lediglich den möglichen Faktor 50.

Die Gesamtmenge der Token kann jedoch zeigen, welche Unternehmens- oder Projektbewertung dafür notwendig wäre.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
  • 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
  • 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.

Arbitpad (arbitpad.de) und die Verteilung der Token an Gründer oder Betreiber

Nicht nur die Gesamtzahl ist relevant.

Ebenso wichtig kann sein, wer die Token hält.

Ein Projekt könnte beispielsweise 100 Millionen Token ausgeben.

Davon befinden sich 60 Millionen bei Gründern und verbundenen Personen, 20 Millionen werden an Investoren verkauft und der Rest soll für Marketing oder Entwicklung vorgesehen sein.

Wenn wenige Personen einen sehr großen Anteil kontrollieren, kann dies erhebliche Auswirkungen haben.

Verkaufen diese ihre Bestände später in größerem Umfang, kann der Kurs stark unter Druck geraten.

Bei Arbitpad (arbitpad.de) sollte deshalb geprüft werden, ob Angaben zur Token-Verteilung existieren und ob diese mit den tatsächlich sichtbaren Blockchain-Daten übereinstimmen.

Vesting und Lock-up können die Auszahlung verhindern

Ein weiteres Thema sind Sperrfristen.

Arbitpad (arbitpad.de) könnte erklären, die gekauften Token seien sechs Monate „gelockt“.

Solche sogenannten Vesting- oder Lock-up-Regelungen können bei echten Token-Projekten grundsätzlich vorkommen.

Problematisch wird es jedoch, wenn diese Bedingung erst nach der Einzahlung genannt wird.

Ein Anleger zahlt beispielsweise 30.000 Euro und erfährt erst später, dass seine Token zwölf Monate weder übertragen noch verkauft werden können.

Dann stellt sich die Frage, ob diese Einschränkung bereits bei Vertragsschluss transparent vereinbart war.

Besonders kritisch wäre eine immer wieder verlängerte Sperrfrist.

Ein Whitepaper ist keine staatliche Qualitätsprüfung

Viele Token-Projekte präsentieren ein ausführliches Whitepaper.

Darin stehen technische Ziele, Marktprognosen, Geschäftsmodelle und Zukunftspläne.

Ein professionell gestaltetes Dokument kann Vertrauen schaffen.

Bei Arbitpad (arbitpad.de) sollte jedoch nicht automatisch angenommen werden, dass ein Whitepaper von einer Behörde geprüft oder genehmigt wurde.

Ein Whitepaper ist zunächst eine Informationsquelle des Projekts selbst.

Deshalb lohnt sich der Vergleich zwischen Dokument und Realität.

Existiert das angekündigte Entwicklerteam?

Wurde die beschriebene Technologie umgesetzt?

Gibt es ein funktionsfähiges Produkt?

Oder besteht das gesamte Projekt überwiegend aus Marketing und Kursversprechen?

Arbitpad (arbitpad.de) und das Problem fehlender Liquidität

Selbst ein technisch existierender Token kann nahezu unverkäuflich sein.

Ein Anleger besitzt beispielsweise Token im angezeigten Wert von 80.000 Euro.

Auf einer dezentralen Börse befindet sich jedoch nur eine sehr kleine Liquidität.

Dann könnte bereits ein Verkauf von wenigen Tausend Euro den Kurs massiv verändern.

Bei Arbitpad (arbitpad.de) ist daher nicht nur wichtig, ob ein Token existiert, sondern auch, ob ein echter Markt vorhanden ist.

Ein hoher Preis ohne ausreichende Käuferseite kann wirtschaftlich wertlos sein.

Deshalb sollte bei angeblichen Token-Gewinnen immer geprüft werden, ob reale Handelsvolumina und tatsächliche Verkaufsmöglichkeiten bestehen.

Vorsicht bei einer zweiten Zahlung für die „Token-Freischaltung“

Besonders kritisch wird es, wenn nach dem Kauf zusätzliche Gebühren verlangt werden.

Arbitpad (arbitpad.de) könnte beispielsweise erklären, die Token müssten zunächst „on-chain aktiviert“ werden.

Dafür seien weitere 3.500 Euro erforderlich.

Danach folgt vielleicht eine „Listing Fee“ oder „Gas Reserve“.

Solche Forderungen sollten technisch und vertraglich nachvollziehbar sein.

Normale Blockchain-Transaktionsgebühren können existieren. Sie stehen jedoch häufig in keinem Verhältnis zu pauschalen Forderungen von mehreren Tausend Euro.

Bei Arbitpad (arbitpad.de) prüfe ich deshalb nicht nur den angezeigten Kurs

Bei einem möglichen Anlagebetrug mit einem proprietären Token interessiert mich vor allem, was technisch und wirtschaftlich tatsächlich vorhanden ist.

Existiert eine Contract Address? Wie viele Token wurden geschaffen? Wer kontrolliert große Bestände? Ist ein angekündigtes Listing wirklich bestätigt? Gibt es ausreichende Liquidität? Und lassen sich die angeblichen Token aus dem Plattformkonto auf eine eigene Wallet übertragen?

Wer bei Arbitpad (arbitpad.de) in einen ICO, Token-Presale oder angeblich kurz vor dem Börsenlisting stehenden Coin investiert hat, sollte Whitepaper, Contract Address, Kaufnachweise, Wallet-Daten, Chatverläufe und sämtliche Aussagen zum geplanten Listing sichern.

Über broker-betrug.de können Betroffene von Arbitpad (arbitpad.de) mir diese Unterlagen für eine kostenfreie Ersteinschätzung übermitteln. Ich prüfe als Rechtsanwalt Martin Wehrmann, ob der beworbene Token technisch nachvollziehbar existiert, welche wirtschaftlichen Versprechen dokumentiert wurden und welche rechtlichen Schritte anhand des konkreten Falls geprüft werden können.