Kanzlei für Digital-
und Wirtschaftsrecht
Geld zurück nach Broker Betrug?

CONEEX (coneex.com) ein Betrug? Erfahrungen zur Auszahlung?

Veröffentlicht am 09.10.2026 –

Manchmal verändert sich eine Trading-Plattform nicht schleichend, sondern scheinbar über Nacht. Anleger erhalten plötzlich die Nachricht, dass ihr Anbieter übernommen, mit einer anderen Gesellschaft verschmolzen oder wegen einer „regulatorischen Neustrukturierung“ auf ein neues System übertragen werde. Aus einem bekannten Kundenkonto wird ein neues Portal, Ansprechpartner wechseln und Auszahlungen sollen vorübergehend nicht möglich sein. Bei CONEEX (coneex.com) kann eine solche angebliche Unternehmensveränderung deshalb besonders genau geprüft werden.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Wenn sich bei CONEEX (coneex.com) nach einer angekündigten Übernahme, Migration oder Umstrukturierung plötzlich Probleme mit der Auszahlung ergeben, sollten die ursprünglichen und neuen Unternehmensangaben sorgfältig gesichert werden. Betroffene können mir ihren Sachverhalt über broker-betrug.de für eine kostenfreie Ersteinschätzung übermitteln.

Wenn der bisherige Broker plötzlich einen neuen Namen trägt

Ein denkbarer Ablauf beginnt mit einer unscheinbaren E-Mail.

Darin heißt es beispielsweise, der bisherige Anbieter werde von einem internationalen Finanzkonzern übernommen. Für Kunden ändere sich angeblich nichts. Guthaben, offene Positionen und persönliche Daten würden automatisch übertragen.

Wenige Tage später funktioniert die bisherige Webseite nicht mehr.

Stattdessen soll sich der Anleger auf einer neuen Domain anmelden.

Gerade hier entsteht eine entscheidende Frage: Wurde tatsächlich ein Unternehmen übernommen – oder lediglich die Internetadresse ausgetauscht?

Ein professionelles neues Design beantwortet diese Frage nicht.

CONEEX (coneex.com) und die angebliche Kontomigration

Bei CONEEX (coneex.com) kann eine Migration besonders überzeugend dargestellt werden.

Der Kunde erhält vielleicht eine persönliche „Transfer-ID“, einen neuen Login und eine Übersicht, in der das bisherige Guthaben unverändert erscheint. Aus 47.800 Euro auf dem alten Portal werden exakt 47.800 Euro auf dem neuen.

Dadurch entsteht der Eindruck, das Kapital sei tatsächlich übertragen worden.

Doch eine identische Zahl auf zwei Webseiten beweist keine reale Vermögensübertragung.

Ich würde deshalb prüfen, ob sich auch außerhalb des Dashboards etwas nachvollziehen lässt: Haben sich Vertragspartner geändert? Wurden neue Geschäftsbedingungen versandt? Gibt es eine nachvollziehbare gesellschaftsrechtliche Verbindung zwischen altem und neuem Anbieter?

Eine Übernahme müsste rechtlich mehr hinterlassen als ein neues Logo

Unternehmensübernahmen, Verschmelzungen oder Änderungen des Vertragspartners sind keine rein grafischen Ereignisse.

Für Anleger kann entscheidend sein, welche Gesellschaft zuvor Vertragspartner war und welche Gesellschaft anschließend Rechte und Pflichten übernehmen soll.

Bei CONEEX (coneex.com) wäre deshalb auffällig, wenn lediglich eine kurze Nachricht erscheint:

„Your account has successfully been transferred.“

Wer aber genau das Konto übernommen hat, bleibt offen.

Besonders wichtig sind Firmenname, Rechtsform, Anschrift, Registerdaten und gegebenenfalls die Information, ob bestehende Verträge fortgeführt oder durch neue ersetzt werden sollen.

Wenn diese Angaben fehlen oder sich widersprechen, kann die behauptete Umstrukturierung selbst zum Prüfungsgegenstand werden.

CONEEX (coneex.com): Die „Migration Fee“ als Voraussetzung für die Auszahlung

Problematisch wird es, wenn aus der angeblichen Übernahme eine neue Zahlungspflicht entsteht.

Ein Kunde möchte sein Guthaben auszahlen lassen. Nun erklärt CONEEX (coneex.com), zunächst müsse das Konto vollständig auf die neue Infrastruktur übertragen werden.

Dafür seien beispielsweise 3.500 Euro „Migration Fee“ erforderlich.

Nach der Zahlung folgt möglicherweise eine weitere Forderung: Das neue Unternehmen benötige eine Sicherheitsleistung, eine Aktivierungsgebühr oder einen zusätzlichen Identitätsnachweis.

Solche Forderungen sollten nicht allein deshalb als plausibel angesehen werden, weil sie mit einer angeblichen Firmenübernahme begründet werden.

Entscheidend ist, ob es dafür eine nachvollziehbare vertragliche Grundlage gibt.

Auch angebliche Insolvenzverfahren können als Erklärung dienen

Eine andere Variante besteht darin, Probleme mit einer angeblichen Insolvenz zu erklären.

Der Anleger erhält beispielsweise die Nachricht, CONEEX (coneex.com) befinde sich in „temporary restructuring“. Auszahlungen seien deshalb zunächst ausgesetzt.

Gleichzeitig verspricht ein neues Management, sämtliche Kundengelder würden gerettet.

Das kann nachvollziehbar klingen.

Eine tatsächliche Insolvenz oder formelle Restrukturierung eines Unternehmens hinterlässt jedoch normalerweise überprüfbare Spuren. Deshalb würde ich klären, welche Gesellschaft angeblich insolvent ist, in welchem Staat das Verfahren geführt werden soll und wer als Verwalter oder zuständige Stelle benannt wird.

Eine bloße E-Mail mit einem Insolvenz-Logo ersetzt diese Informationen nicht.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
  • 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
  • 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.

CONEEX (coneex.com) und der Wechsel zu einer angeblichen Nachfolgegesellschaft

Besonders kompliziert kann es werden, wenn mehrere Gesellschaften nacheinander auftreten.

Zunächst heißt der Betreiber beispielsweise „Alpha Markets Ltd.“.

Später wird daraus „Alpha Capital Group“.

Danach informiert CONEEX (coneex.com) darüber, dass sämtliche Kunden nun von „Global Asset Solutions LLC“ betreut würden.

Für Anleger verschwimmen diese Namen schnell zu einem einzigen Anbieter.

Rechtlich kann der Unterschied jedoch erheblich sein.

Ich möchte deshalb nachvollziehen, an wen Geld überwiesen wurde, welche Gesellschaft in Verträgen genannt war und welche Firma später die Auszahlung verweigert hat.

Diese Rollen müssen nicht identisch sein.

Was passiert mit offenen Positionen während einer angeblichen Übernahme?

Auch Handelspositionen verdienen Aufmerksamkeit.

CONEEX (coneex.com) könnte erklären, laufende Trades müssten wegen einer technischen Migration geschlossen und auf dem neuen System erneut eröffnet werden.

Dabei entstehen plötzlich Verluste.

Ein Anleger sieht beispielsweise vor der Umstellung ein Guthaben von 80.000 Euro. Nach der Migration werden mehrere Positionen zu ungünstigen Kursen geschlossen, und das neue Konto zeigt nur noch 51.000 Euro.

Dann stellt sich nicht nur die Frage nach der Auszahlung.

Es wäre auch zu prüfen, wer die Positionen geschlossen hat, welche Kurse verwendet wurden und auf welcher Grundlage eine solche Änderung überhaupt vorgenommen wurde.

Eine Firmenübernahme ist nicht automatisch eine Rechtfertigung dafür, Kundenguthaben intern neu zu berechnen.

CONEEX (coneex.com): Wenn die alte Plattform vollständig verschwindet

Besonders wichtig ist die Beweissicherung, wenn eine bisherige Webseite abgeschaltet wird.

Viele Anleger gehen davon aus, sie könnten später jederzeit auf alte Kontoauszüge oder Vertragsunterlagen zugreifen.

Nach einem Plattformwechsel ist das möglicherweise nicht mehr möglich.

Bei CONEEX (coneex.com) sollten deshalb vor einer angekündigten Migration vorhandene Kontoübersichten, Handelsverläufe, Dokumente, Nachrichten und Auszahlungsanträge gespeichert werden.

Auch Screenshots der alten Unternehmensangaben können relevant sein.

Denn wenn später nur noch die neue Webseite existiert, lässt sich möglicherweise schwerer nachvollziehen, welche Angaben ursprünglich gemacht wurden.

Neue Zugangsdaten bedeuten nicht automatisch einen neuen Vertrag

Ein weiteres Detail kann leicht übersehen werden.

Der Kunde bekommt bei CONEEX (coneex.com) möglicherweise neue Zugangsdaten und klickt beim ersten Login auf „Accept“.

Damit können neue Bedingungen verknüpft sein.

Es sollte deshalb geprüft werden, ob sich Haftungsregelungen, Gebühren, Gerichtsstand, Vertragspartner oder Auszahlungsbedingungen verändert haben.

Wer lediglich davon ausgeht, einen technischen Umzug zu bestätigen, könnte anderen Bedingungen zustimmen, als zuvor galten.

Aus meiner Sicht ist deshalb wichtig, alte und neue Vertragsversionen nebeneinander zu sichern.

Warum ich bei CONEEX (coneex.com) die gesamte Betreiberkette rekonstruiere

Bei einem solchen Sachverhalt reicht es nicht, nur die aktuell sichtbare Plattform zu betrachten.

Mich interessiert, wie sich das Angebot über die Zeit verändert hat.

Welche Gesellschaft stand am Anfang hinter CONEEX (coneex.com)? Welche Domain wurde zuerst verwendet? Wann kam die angebliche Übernahme? Welche Firma sollte anschließend verantwortlich sein? Und an welchem Punkt begannen die Probleme mit der Auszahlung?

Gerade diese zeitliche Entwicklung kann zeigen, ob eine nachvollziehbare Unternehmensveränderung vorliegt oder ob Anleger immer wieder auf neue Namen und Systeme verwiesen werden.

Wer bei CONEEX (coneex.com) eine Übernahme, Migration, Fusion, Insolvenz oder sonstige „Neustrukturierung“ mitgeteilt bekommen hat und seitdem nicht mehr auf sein Geld zugreifen kann, sollte sämtliche alten und neuen Unterlagen sichern.

Über broker-betrug.de können Betroffene von CONEEX (coneex.com) mir Kontoübersichten, Vertragsversionen, E-Mails, Zahlungsnachweise und Angaben zu beteiligten Gesellschaften übermitteln. Im Rahmen der kostenfreien Ersteinschätzung prüfe ich als Rechtsanwalt Martin Wehrmann, wie die Betreiber- und Vertragskette aufgebaut ist und welche rechtlichen Schritte anhand des konkreten Verlaufs in Betracht kommen.