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und Wirtschaftsrecht
Geld zurück nach Broker Betrug?

Landmark Group (landmarkgroup.io): BaFin-Warnung, Betrugsverdacht und anwaltliche Schritte zur Geldrückholung

Veröffentlicht am 16.10.2026 –

Wer bei Landmark Group (landmarkgroup.io) Geld investiert hat, sollte weitere Zahlungen sofort einstellen und mögliche Rückforderungsansprüche prüfen lassen. Die BaFin warnte am 30. April 2026 vor der Plattform wegen des Verdachts unerlaubter Finanzdienstleistungen und eines Identitätsmissbrauchs. Es bestehen damit erhebliche Anhaltspunkte für ein unseriöses Angebot und möglichen Anlagebetrug.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht und vertrete bereits einen Mandanten gegen Landmark Group – sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich. Ich bin deshalb mit einem konkreten Fall zu diesem Anbieter befasst. Mein Mandant ist mit meiner bisherigen anwaltlichen Arbeit sehr zufrieden. Wir prüfen und verfolgen die verfügbaren juristischen Möglichkeiten, um den Sachverhalt aufzuklären und finanzielle Ansprüche durchzusetzen.

Betroffene können sich über broker-betrug.de an mich wenden und eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

Landmark Group: Warum Anleger jetzt besonders vorsichtig sein müssen

Das Besondere an landmarkgroup.io ist nicht allein die Frage, ob dort tatsächlich Finanzgeschäfte stattfinden. Entscheidend ist, wer hinter den angebotenen Dienstleistungen steht.

Nach den veröffentlichten Erkenntnissen der BaFin verwenden die Verantwortlichen die Identitäten der britischen Unternehmen Landmark Finance Ltd beziehungsweise Landmark Private Finance Ltd. Die tatsächlichen Betreiber der Internetseite sind davon zu unterscheiden.

Dieser Umstand hat erhebliche rechtliche Konsequenzen. Wer Geld überwiesen hat, muss zunächst klären, wer es tatsächlich erhalten hat. Ein seriös klingender Firmenname auf einer Internetseite beweist keineswegs, dass dieses Unternehmen Vertragspartner oder Zahlungsempfänger ist.

Meine Empfehlung: Vergleichen Sie die Unternehmensbezeichnungen auf der Website, in Vertragsunterlagen und auf Zahlungsbelegen. Schon unterschiedliche Firmennamen können für die spätere Anspruchsprüfung wichtig werden.

BaFin-Warnung zu landmarkgroup.io: Was sie rechtlich bedeutet

Die Finanzaufsicht veröffentlichte ihre Warnung am 30. April 2026. Im Mittelpunkt stehen der Verdacht unerlaubter Finanzdienstleistungen und der Missbrauch fremder Unternehmensidentitäten.

Eine behördliche Warnung ersetzt zwar keine strafgerichtliche Verurteilung. Sie liefert jedoch einen gewichtigen Anlass, die Geschäftsbeziehung kritisch zu überprüfen.

Für meinen bereits laufenden Mandatsfall gegen Landmark Group berücksichtige ich die aufsichtsrechtlichen Erkenntnisse bei der juristischen Bewertung. Die zivilrechtliche Anspruchsverfolgung und die strafrechtliche Aufarbeitung erfolgen dabei parallel. Beide Wege verfolgen unterschiedliche Ziele und können sich sinnvoll ergänzen.

Auszahlung bei Landmark Group: Weshalb die Kontostandsanzeige nicht genügt

Eine Zahl im digitalen Kundenkonto ist noch kein Beweis dafür, dass entsprechendes Vermögen existiert.

Gerade bei einem möglichen Trading-Betrug muss zwischen tatsächlich ausgeführten Wertpapier- oder Kryptotransaktionen und lediglich angezeigten Buchungen unterschieden werden.

Wer bei landmarkgroup.io eine Auszahlung verlangt, sollte deshalb nicht nur die Auszahlungsanfrage dokumentieren. Ich empfehle, zusätzlich sämtliche Transaktionsübersichten, angeblichen Handelsbestätigungen und Kontostandsveränderungen zu sichern.

Verlangt ein Ansprechpartner vor der Auszahlung plötzlich Steuern, Sicherheitsleistungen oder Freischaltungsgebühren, sollten Sie keinesfalls ungeprüft bezahlen. Solche Forderungen können auf den Versuch hindeuten, weitere Gelder zu erlangen.

Ein unterschätztes Detail: Auf welches Konto floss das Geld?

Bei der juristischen Aufarbeitung von Landmark Group interessiert mich besonders die tatsächliche Zahlungskette.

Denn zwischen dem beworbenen Plattformbetreiber und dem Empfänger einer Banküberweisung können erhebliche Unterschiede bestehen.

Bei Banküberweisungen prüfe ich insbesondere Empfängername, IBAN, Zahlungsdatum, Verwendungszweck und mögliche zwischengeschaltete Gesellschaften.

Bei Kryptowährungen sind Wallet-Adressen, Transaktions-Hashes und die beteiligten Kryptobörsen wichtig. Blockchain-Transaktionen können nachvollziehbar sein, auch wenn die Identität des Empfängers zunächst unbekannt bleibt.

Bei Kreditkartenzahlungen sollte zeitnah geklärt werden, ob ein Reklamations- oder Chargeback-Verfahren in Betracht kommt.

Die Wahl des richtigen Vorgehens hängt entscheidend davon ab, wie das Geld tatsächlich transferiert wurde.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
  • 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
  • 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.

Was Sie jetzt sofort tun sollten

Wenn Sie Erfahrungen mit landmarkgroup.io gemacht haben und einen finanziellen Schaden befürchten, empfehle ich folgende Maßnahmen:

  1. Keine weiteren Einzahlungen leisten, auch nicht zur angeblichen Freigabe vorhandener Guthaben.
  2. Ihre Bank unverzüglich kontaktieren und einen Überweisungsrückruf beziehungsweise mögliche Sicherungsmaßnahmen ansprechen.
  3. Sämtliche Kommunikation sichern, einschließlich WhatsApp-Nachrichten, E-Mails, Telefonnummern und Sprachnachrichten.
  4. Das Kundenkonto dokumentieren, insbesondere Kontostände, Auszahlungsanträge und Transaktionshistorien.
  5. Zahlungsbelege vollständig zusammenstellen, einschließlich Empfängerkonten und gegebenenfalls Wallet-Adressen.
  6. Fernwartungsprogramme überprüfen, falls angebliche Berater Zugriff auf Ihren Computer erhalten haben. Ändern Sie gefährdete Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  7. Den Sachverhalt anwaltlich prüfen lassen, bevor weitere Fristen verstreichen oder wichtige Beweise verloren gehen.

Ich rate außerdem davon ab, angebliche Geldrückholunternehmen zu bezahlen, die eine garantierte Wiederbeschaffung versprechen. Dahinter können weitere Betrugsversuche stehen.

Landmark Group: Welche zivilrechtlichen Ansprüche bestehen können

Bei einem möglichen Anlagebetrug kommen insbesondere Schadensersatzansprüche wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gemäß § 826 BGB oder wegen Verletzung eines Schutzgesetzes gemäß § 823 Abs. 2 BGB in Betracht.

Bei einer nachweisbaren Täuschung kann außerdem eine Anfechtung gemäß § 123 BGB geprüft werden. Daraus können sich weitere Rückabwicklungsansprüche ergeben.

Entscheidend ist jedoch die Identifizierung eines rechtlich verantwortlichen Anspruchsgegners.

In meiner anwaltlichen Vertretung gegen Landmark Group untersuche ich deshalb nicht nur die Plattform selbst, sondern auch die Rolle möglicher Zahlungsempfänger und weiterer Beteiligter.

Eine automatische Haftung der beteiligten Banken besteht nicht. Ob Ansprüche gegen Zahlungsdienstleister denkbar sind, hängt von konkreten Pflichtverletzungen und den Umständen der Zahlung ab.

Strafrechtliche Aufarbeitung: Mehr als nur eine Strafanzeige

Der Verdacht eines Anlagebetrugs kann strafrechtlich insbesondere unter § 263 StGB fallen. Ob dessen Voraussetzungen erfüllt sind, muss anhand konkreter Täuschungshandlungen, Vermögensverfügungen und Schäden untersucht werden.

Ich vertrete bereits einen Geschädigten im Zusammenhang mit landmarkgroup.io und verfolge seine Interessen ausdrücklich auch auf strafrechtlicher Ebene.

Dabei geht es unter anderem darum, relevante Unterlagen strukturiert aufzubereiten und mögliche Ermittlungsansätze aufzuzeigen.

Unter den gesetzlichen Voraussetzungen können strafprozessuale Vermögenssicherungsmaßnahmen, etwa nach § 111e StPO, relevant werden. Eine Strafanzeige allein bewirkt allerdings noch keine Rückzahlung.

Landmark Group Geld zurück: Warum schnelles Handeln wichtig ist

Je länger Zahlungen zurückliegen, desto schwieriger kann ihre Nachverfolgung werden. Konten können geschlossen, Gelder weitertransferiert und digitale Kommunikationswege gelöscht werden.

Ich empfehle deshalb, zunächst eine präzise Chronologie anzufertigen: Wann wurde welcher Betrag an wen überwiesen? Welche Erklärung wurde dafür gegeben? Wann entstanden erste Zweifel?

Bei Landmark Group kann diese Rekonstruktion helfen, mögliche Täuschungshandlungen mit konkreten Vermögensschäden zu verknüpfen.

Auch Verjährungsfragen sollten frühzeitig geprüft werden. Für viele zivilrechtliche Ansprüche gilt die regelmäßige dreijährige Verjährungsfrist gemäß §§ 195, 199 BGB, wobei ihr Beginn von den gesetzlichen Voraussetzungen abhängt.

Rechtsanwalt Martin Wehrmann vertritt bereits einen Mandanten gegen Landmark Group

Anders als bei einer rein allgemeinen Plattformbewertung beruht meine anwaltliche Befassung mit Landmark Group nicht ausschließlich auf öffentlich zugänglichen Informationen. Ich führe bereits ein konkretes Mandat gegen den Anbieter und vertrete meinen Mandanten zivilrechtlich sowie strafrechtlich.

Mein Mandant ist mit meiner bisherigen Tätigkeit sehr zufrieden. Wir setzen die rechtlich verfügbaren Hebel in Bewegung, ohne eine Rückzahlung zu versprechen.

Wenn auch Sie bei landmarkgroup.io investiert haben, Auszahlungsprobleme erleben oder einen Betrug vermuten, können Sie über broker-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

Als Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht prüfe ich Ihren konkreten Sachverhalt, die Zahlungswege, mögliche Anspruchsgegner und die nächsten rechtlichen Schritte. Ziel ist eine belastbare Strategie, die sich an Ihren tatsächlichen Beweismitteln und den bestehenden rechtlichen Möglichkeiten orientiert.