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und Wirtschaftsrecht
Geld zurück nach Broker Betrug?

Nabab S.A. Festgeldbetrug? Anwalt muss Ansprüche und Beweise prüfen

Veröffentlicht am 14.10.2026 –

Der Anleger will eigentlich nur wissen, wann seine 165.000 Euro zurückkommen. Statt einer Antwort erhält er von Nabab S.A. am Donnerstag eine neue Frage: Ob er die Auszahlung „privat oder vermögensverwaltend“ verwenden wolle. Am Freitag soll er angeben, ob das Geld anschließend bei seiner Hausbank liegen bleibt. Montag interessiert sich ein Mitarbeiter dafür, ob bereits eine neue Anlage geplant sei. Keine dieser Fragen beantwortet das eigentliche Anliegen: Wo bleibt das fällige Festgeld?

Wenn Sie im Zusammenhang mit Nabab S.A. auf das Angebot unter nabab.de gestoßen sind, sollten Sie die dortigen Angaben und Ihre Unterlagen sorgfältig miteinander abgleichen. Allein aus einer Domain oder E-Mail-Adresse lässt sich noch nicht zuverlässig ableiten, wer tatsächlich hinter dem Angebot steht.

In Fällen eines möglichen Festgeldbetrugs achte ich darauf, wenn sich die Kommunikation nach Fälligkeit plötzlich vom konkreten Geldbetrag entfernt. Aus einer einfachen Auszahlungsfrage entwickelt sich ein Gespräch über Zukunftspläne, Vermögensstruktur oder angeblich bessere Alternativen. Das kann den Anleger beschäftigen – und gleichzeitig vergeht Zeit.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Wer bei Nabab S.A. Erfahrungen mit einer ausbleibenden Auszahlung gemacht hat und inzwischen immer neue Nebenthemen beantworten soll, kann mir die Kommunikation über broker-betrug.de für eine kostenfreie Ersteinschätzung übermitteln.

Aus „Wo sind meine 120.000 Euro?“ wird ein Beratungsgespräch

Ein Anleger schreibt morgens um 9:14 Uhr: „Bitte teilen Sie mir mit, wann die 120.000 Euro ausgezahlt werden.“

Die Antwort von Nabab S.A. kommt schnell. Allerdings ohne Datum. Stattdessen möchte der Ansprechpartner wissen, welche Anlageziele der Kunde für die kommenden zwölf Monate verfolgt.

Ich würde das Gespräch zurück auf den Ausgangspunkt bringen.

Meine Handlungsempfehlung: Formulieren Sie Ihre Kernfrage erneut in einem kurzen Satz und nummerieren Sie sie gegebenenfalls: Welcher Betrag wird wann ausgezahlt?

So verhindert man, dass eine einfache Festgeldfrage unter mehreren neuen Themen verschwindet.

Bei Nabab S.A. wird plötzlich über die finanzielle Zukunft gesprochen

Eine Anlegerin wartet auf 95.000 Euro. Ihr Berater ruft an und fragt freundlich, ob sie das Kapital wirklich vollständig benötige.

Sie erzählt, dass 40.000 Euro für eine Renovierung vorgesehen sind.

Daraufhin entwickelt sich ein längeres Gespräch darüber, dass es wirtschaftlich vielleicht sinnvoller sei, das Geld „arbeiten zu lassen“.

Bei Nabab S.A. würde ich jetzt zwischen zwei Vorgängen trennen: Die Rückzahlung des bisherigen Festgeldes ist das eine. Eine mögliche spätere Anlageentscheidung ist etwas völlig anderes.

Meine Empfehlung: Beantworten Sie nicht vorschnell Fragen zu Ihrer finanziellen Planung, wenn Sie eigentlich eine konkrete Auszahlung klären wollen. Schreiben Sie nach dem Gespräch kurz fest, dass Ihre bisherige Auszahlungsforderung unverändert bleibt.

Der Anleger soll erst einen „Finanzstatus“ besprechen

Ein Ehepaar erwartet 210.000 Euro. Nabab S.A. schlägt vor, vor der Auszahlung einen 45-minütigen Termin mit einem „Vermögensspezialisten“ durchzuführen.

Angeblich gehe es darum, unnötige Fehlentscheidungen nach der Rückzahlung zu vermeiden.

Das Ehepaar fragt sich: Muss dieses Gespräch stattfinden?

Genau diese Frage würde ich schriftlich stellen.

Meine Handlungsempfehlung bei einem möglichen Festgeldbetrug: Lassen Sie sich klar bestätigen, ob ein zusätzliches Gespräch tatsächlich Voraussetzung für die Auszahlung sein soll. Vermischen Sie eine bestehende Festgeldanlage nicht mit einer neuen Beratung über zukünftige Geldanlagen.

Und halten Sie fest, wann dieser zusätzliche Termin erstmals verlangt wurde.

Bei Nabab S.A. wird aus der Auszahlung plötzlich eine Bedarfsanalyse

Ein Anleger hat 180.000 Euro angelegt. Das Geld ist fällig. Im Telefonat fragt Nabab S.A. plötzlich nach Immobilienbesitz, monatlichen Ausgaben und geplantem Ruhestand.

Der Anleger beantwortet zunächst alles, weil er befürchtet, andernfalls die Auszahlung weiter zu verzögern.

Nach 25 Minuten endet das Gespräch. Über die 180.000 Euro wurde kaum gesprochen.

Hier empfehle ich einen einfachen Kontrollmechanismus: Schreiben Sie sich vor jedem Gespräch drei konkrete Fragen auf. Legen Sie den Zettel neben das Telefon. Bevor das Gespräch endet, prüfen Sie, ob diese drei Punkte tatsächlich beantwortet wurden.

Für Ihre eigene Dokumentation zu Nabab S.A. ist auch nabab.de relevant: Sichern Sie die Adresse, Bildschirmfotos der Angebotsseite, Vertragsunterlagen und den zeitlichen Verlauf Ihrer Kommunikation. So können Sie später nachvollziehbar zeigen, welches Angebot Ihnen konkret unter dieser Domain präsentiert wurde, ohne allein daraus bereits einen Betrug als erwiesen anzusehen.

So lässt sich vermeiden, dass ein freundliches, ausführliches Gespräch mit einer echten Klärung verwechselt wird.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
  • 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
  • 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.

„Was möchten Sie mit dem Geld machen?“ ist nicht die Auszahlungsantwort

Eine Anlegerin möchte ihre 130.000 Euro zurück, weil sie damit einen Teil eines Immobilienkaufs finanzieren will.

Der Mitarbeiter von Nabab S.A. fragt nach Kaufpreis, Eigenkapital und Finanzierung.

Das Gespräch wird zunehmend detailliert.

Ich würde mich fragen: Welche dieser Informationen werden benötigt, um die bereits erwartete Rückzahlung des Festgeldes konkret zu beantworten?

Meine Handlungsempfehlung: Notieren Sie bei ungewöhnlichen Fragen nicht nur Ihre Antwort, sondern auch den behaupteten Grund für die Frage.

Wenn niemand erklären kann, warum Ihre zukünftige Verwendung des Geldes für die aktuelle Auszahlung relevant sein soll, sollte dieser Punkt nicht einfach Teil eines immer umfangreicheren Fragenkatalogs werden.

Bei Nabab S.A. wird ein neues Angebot zum Mittelpunkt des Gesprächs

Ein besonders lebensnaher Fall: 150.000 Euro sollen zurückgezahlt werden. Der Anleger ruft wegen der fehlenden Überweisung an.

Nach wenigen Minuten spricht der Berater fast ausschließlich über eine andere Möglichkeit: 4 Jahre Laufzeit, interessante Konditionen, angeblich passend zur persönlichen Situation.

Der Anleger sagt mehrfach, dass er zunächst sein Geld zurückhaben möchte.

Meine Empfehlung: Beenden Sie in einer solchen Situation die Diskussion über neue Produkte. Bitten Sie um eine separate schriftliche Antwort ausschließlich zur bestehenden Festgeldanlage.

Falls Sie wegen Nabab S.A. bereits Zahlungen geleistet haben, vergleichen Sie die auf nabab.de genannten Angaben mit den Empfängerdaten Ihrer Überweisungen und etwaigen Bestätigungen. Gerade Abweichungen zwischen Webseitenauftritt, E-Mail-Kontakt und tatsächlichem Zahlungsempfänger sollten Sie festhalten und rechtlich prüfen lassen.

Bei einem Verdacht auf Festgeldbetrug würde ich insbesondere vermeiden, dass die ungeklärte alte Anlage durch umfangreiche Gespräche über eine neue Anlage aus dem Fokus gerät.

Der Anleger erzählt Nabab S.A. mehr, als für den konkreten Fall notwendig ist

Wer auf 200.000 Euro wartet, befindet sich häufig unter erheblichem Druck. Genau dann entsteht leicht der Wunsch, besonders kooperativ zu sein.

Man erzählt Nabab S.A., dass das Geld für die Kinder gedacht ist, dass eine Wohnung gekauft werden soll oder dass noch 300.000 Euro bei einer anderen Bank liegen.

Solche Informationen können für das konkrete Auszahlungsproblem völlig nebensächlich sein.

Meine Handlungsempfehlung: Bevor Sie finanzielle Details nennen, fragen Sie nach deren Zweck. „Warum benötigen Sie diese Information für die Auszahlung meiner Festgeldanlage?“ ist eine vollkommen sachliche Rückfrage.

Der Anleger sollte die Kommunikation steuern – nicht das Gespräch aus Angst vor weiteren Verzögerungen immer weiter öffnen.

Bei Nabab S.A. würde ich zwischen Kernfrage und Nebenthemen unterscheiden

Bei einem möglichen Festgeldbetrug können lange Telefonate und ausführliche E-Mails den Eindruck erzeugen, dass intensiv an einer Lösung gearbeitet wird. Tatsächlich kann nach zwei Wochen noch immer dieselbe Frage unbeantwortet sein.

Deshalb würde ich bei Nabab S.A. eine einfache Liste führen: Kernfrage, Antwort erhalten – ja oder nein.

Bei 175.000 Euro Festgeld könnte dort stehen: „Wann erfolgt die Auszahlung?“ Daneben das Datum jeder Nachfrage. Zukunftspläne, neue Angebote, Vermögensgespräche und sonstige Themen werden separat notiert.

Betroffenen empfehle ich, Gespräche freundlich, aber konsequent auf den bestehenden Festgeldfall zurückzuführen. Keine neue Anlageentscheidung aus einer ungeklärten Auszahlungssituation heraus treffen, unnötige finanzielle Informationen nicht vorschnell preisgeben und nach Telefonaten schriftlich festhalten, welche Kernfragen weiterhin offen sind.

Wenn Sie Ihre Erfahrungen mit Nabab S.A. schildern, nennen Sie bitte auch, ob Sie nabab.de selbst besucht haben und welche Unterlagen oder Nachrichten Sie dazu besitzen. Das erleichtert die Einordnung Ihres konkreten Falls; die Beurteilung möglicher Ansprüche hängt stets von den nachprüfbaren Umständen ab.

Wer bei Nabab S.A. Betrug oder Festgeldbetrug vermutet und erlebt, dass aus einer einfachen Auszahlungsfrage immer neue Gespräche über Vermögen, Zukunftspläne oder andere Geldanlagen entstehen, kann mir die Kommunikation über broker-betrug.de übermitteln. Für meine kostenfreie Ersteinschätzung interessiert mich besonders, was nach Fälligkeit tatsächlich geklärt wurde: Hat Nabab S.A. konkret erklärt, wann das Festgeld zurückkommt – oder wurde bislang vor allem über alles andere gesprochen?