TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) ein Betrug? Erfahrungen zur Auszahlung?
Bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) kann eine Frage entscheidend sein, die viele Anleger beim ersten Kontakt überhaupt nicht stellen: Für welche Art von Kunde ist das angebotene Finanzprodukt eigentlich gedacht? Im regulierten Wertpapiergeschäft existiert dafür der Begriff des „Zielmarkts“. Gerade bei komplexen, spekulativen oder besonders verlustanfälligen Produkten soll nicht völlig losgelöst davon verkauft werden, welche Kenntnisse, finanziellen Möglichkeiten und Anlageziele ein Kunde tatsächlich hat.
Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Wenn Anleger bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) Betrug vermuten, negative Erfahrungen machen oder eine Auszahlung verweigert wird, prüfe ich deshalb auch, ob die angebotenen Produkte überhaupt zum Profil des Betroffenen passten. Über broker-betrug.de können Sie mir Ihren Fall für eine kostenfreie Ersteinschätzung schildern.
Nicht jedes Finanzprodukt passt zu jedem Anleger
Das Wertpapierhandelsgesetz enthält hierzu klare Grundgedanken. Nach § 63 Abs. 1 WpHG müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen ehrlich, redlich und professionell im bestmöglichen Interesse ihrer Kunden handeln. § 63 Abs. 4 und 5 WpHG knüpft daran die Pflicht, Finanzinstrumente für einen bestimmten Zielmarkt zu konzipieren und zu prüfen, ob angebotene oder empfohlene Produkte mit den Bedürfnissen der jeweiligen Kunden vereinbar sind.
Für TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) bedeutet das: Es kann relevant sein, ob ein hochriskantes Produkt praktisch jedem Interessenten angeboten wurde – unabhängig davon, ob dieser zuvor jemals mit Derivaten, komplexen Krypto-Produkten oder stark schwankenden Anlageformen zu tun hatte.
Die Frage lautet also nicht nur: „Hat der Kunde zugestimmt?“ Sondern auch: „War dieses Produkt für einen Kunden mit diesem Profil überhaupt vorgesehen?“
TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net): Fünf Merkmale können beim Zielmarkt eine Rolle spielen
Die BaFin nennt für die Zielmarktbestimmung fünf zentrale Kategorien: Kundenkategorie, Kenntnisse und Erfahrungen, finanzielle Situation, Risikotoleranz sowie Ziele und Bedürfnisse.
Diese Punkte können in einem konkreten Fall sehr aufschlussreich sein.
Beispiel: Ein 63-jähriger Anleger verfügt über 35.000 Euro Ersparnisse, hat bisher ausschließlich Tagesgeld genutzt und möchte nach eigener Aussage Geld für den Ruhestand sichern. Trotzdem empfiehlt ihm ein Mitarbeiter von TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) hochspekulative Produkte mit erheblichen Verlustrisiken.
Ein solcher Ablauf verdient eine andere Prüfung als der Fall eines erfahrenen Traders, der bewusst kurzfristig und spekulativ handelt.
Entscheidend bleibt stets der Einzelfall. Aber gerade ein deutlicher Widerspruch zwischen Anlegerprofil und vertriebenem Produkt kann ein wichtiger Bestandteil der Gesamtbewertung sein.
Ein „negativer Zielmarkt“ ist ebenfalls relevant
Besonders interessant ist ein Begriff, den viele Privatanleger noch nie gehört haben: der negative Zielmarkt.
Damit sind vereinfacht Kunden gemeint, für die ein bestimmtes Produkt aufgrund ihrer Merkmale gerade nicht geeignet sein soll. Die BaFin weist ausdrücklich darauf hin, dass Produktanbieter nicht nur den positiven Zielmarkt betrachten müssen. Bei besonders risikoreichen, komplexen oder illiquiden Produkten ist eine erhöhte Sorgfalt erforderlich.
Bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) kann deshalb die Frage entstehen, ob ein Kunde Merkmale aufwies, die eigentlich gegen den Vertrieb eines bestimmten Produkts sprachen.
Das wird besonders interessant, wenn der Anleger selbst mehrfach erklärt hat, dass er keine hohen Verluste verkraften könne.
TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) und die finanzielle Verlusttragfähigkeit
Nicht jeder Anleger kann denselben Verlust wirtschaftlich auffangen.
Ein Investment von 10.000 Euro kann für eine Person nur einen kleinen Teil des verfügbaren Vermögens darstellen. Für eine andere Person können dieselben 10.000 Euro nahezu die gesamten Rücklagen sein.
Genau diese finanzielle Situation gehört zur Zielmarktbetrachtung.
Wenn ein Kunde TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) ausdrücklich mitteilt, dass er nur 20.000 Euro liquide Rücklagen besitzt und anschließend dazu gedrängt wird, 15.000 Euro in ein hochriskantes Produkt zu investieren, sollte dieser Umstand dokumentiert werden.
Dabei geht es nicht um die pauschale Aussage, dass hohe Investments verboten wären. Entscheidend ist vielmehr, ob das Produkt und dessen Risikoprofil mit der wirtschaftlichen Situation des Kunden vereinbar waren.
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
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Risikotoleranz und Risikofähigkeit sind nicht dasselbe
Ein Anleger kann psychologisch bereit sein, Risiken einzugehen, ohne finanziell in der Lage zu sein, erhebliche Verluste zu tragen.
Dieser Unterschied wird häufig übersehen.
Bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) könnte ein Berater beispielsweise fragen: „Sind Sie bereit, höhere Risiken für höhere Gewinne einzugehen?“ Der Kunde antwortet mit Ja.
Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass er wirtschaftlich einen Totalverlust verkraften könnte.
Gerade bei spekulativen Produkten sollte deshalb differenziert werden. Ein Kunde kann risikofreudig sein und trotzdem nur begrenztes Vermögen besitzen.
In meiner Prüfung interessiert mich daher, welche Fragen tatsächlich gestellt wurden und ob diese sinnvoll zwischen Anlageziel, Risikobereitschaft und finanzieller Verlusttragfähigkeit unterschieden.
TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net): Ein Produkt sollte nicht wahllos über jeden Vertriebskanal angeboten werden
Auch die Vertriebsstrategie gehört zum Konzept des Zielmarkts.
Nach § 80 Abs. 9 WpHG muss ein Produktfreigabeverfahren unter anderem sicherstellen, dass für jedes relevante Finanzinstrument ein Zielmarkt bestimmt und eine dazu passende Vertriebsstrategie festgelegt wird. § 80 Abs. 10 WpHG verlangt außerdem eine regelmäßige Überprüfung, ob Produkt und Zielmarkt weiterhin zusammenpassen.
ESMA betont ebenfalls, dass gerade bei komplexen oder riskanten Produkten sorgfältig geprüft werden muss, über welche Dienstleistungen und Vertriebswege diese Produkte angeboten werden.
Bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) kann daher auffällig sein, wenn hochkomplexe Produkte praktisch genauso verkauft werden wie ein gewöhnliches Sparkonto: kurze Werbung, wenige Klicks, sofortige Einzahlung.
Wenn jeder Kunde angeblich perfekt zum Produkt passt
Ein weiterer Prüfpunkt ergibt sich aus der Gleichförmigkeit des Vertriebs.
Stellen wir uns vor, fünf Anleger berichten unabhängig voneinander über TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net). Einer ist Student, einer pensionierter Beamter, einer Unternehmer, einer Berufsanfänger und einer hat bereits jahrelange Trading-Erfahrung.
Trotz völlig unterschiedlicher wirtschaftlicher und persönlicher Ausgangslage wird allen dasselbe Produkt mit nahezu identischer Argumentation angeboten.
Das beweist für sich genommen keinen Betrug.
Es kann aber die Frage aufwerfen, ob überhaupt eine ernsthafte Zielmarktprüfung stattgefunden hat oder ob das Produkt schlicht an jeden verfügbaren Kontakt vertrieben wurde.
Produktprüfung und Angemessenheitsprüfung sind zwei verschiedene Ebenen
Wichtig ist außerdem: Der Zielmarkt ersetzt nicht automatisch die individuelle Prüfung eines Kunden.
§ 63 Abs. 10 WpHG sieht bei bestimmten Wertpapierdienstleistungen zusätzlich vor, Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden zu erfragen, um beurteilen zu können, ob ein Finanzinstrument angemessen ist. Hält das Unternehmen das gewünschte Produkt für nicht angemessen, muss es den Kunden grundsätzlich darauf hinweisen.
Bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) können deshalb zwei Fragen nebeneinanderstehen: Passte der Kunde überhaupt in den vorgesehenen Zielmarkt? Und wurde seine individuelle Erfahrung mit dem konkreten Produkt angemessen berücksichtigt?
Diese Unterscheidung kann in einer rechtlichen Prüfung erheblich sein.
Bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) lohnt sich der Blick auf das Anlegerprofil
Wenn ich einen möglichen Trading-Betrug untersuche, möchte ich nicht nur wissen, wie viel Geld verloren ging oder warum eine Auszahlung scheitert. Ich rekonstruiere auch, warum gerade dieses Finanzprodukt gerade diesem Anleger angeboten wurde.
Bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) können dafür Kontoeröffnungsfragen, Risikoprofile, E-Mails, Chatverläufe und Gesprächsnotizen wichtig sein. Besonders relevant sind Aussagen zur finanziellen Situation, bisherigen Anlageerfahrung und zum persönlichen Anlageziel.
Wer bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) investiert hat und heute den Eindruck hat, dass ein erheblich zu riskantes Produkt verkauft wurde, obwohl die eigene Unerfahrenheit oder begrenzte Verlusttragfähigkeit bekannt war, sollte diese Umstände nicht als nebensächlich behandeln.
Über broker-betrug.de können Sie sich direkt an mich wenden. Als Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht prüfe ich im Rahmen einer kostenfreien Ersteinschätzung, ob bei TradeEU Global (Update) (tradeeuglobal.pro, tradeeuglobal.net) neben Auszahlung, Betrugsverdacht und sonstigen Erfahrungen auch die Auswahl und der Vertrieb der konkreten Finanzprodukte rechtlich genauer untersucht werden sollten.