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und Wirtschaftsrecht
Geld zurück nach Broker Betrug?

Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) ein Betrug? Erfahrungen zur Auszahlung?

Veröffentlicht am 09.10.2026 –

Ein Kontostand von 20.000 Euro kann innerhalb weniger Minuten dramatisch einbrechen, obwohl sich der zugrunde liegende Markt nur vergleichsweise moderat bewegt. Der Grund dafür kann ein Hebelprodukt sein. Besonders bei sogenannten Perpetual Futures oder „Perpetual Contracts“ entstehen Risiken, die viele Privatanleger bei der Kontoeröffnung kaum überblicken. Wenn Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) solche Produkte anbietet oder damit wirbt, sollte deshalb genau geklärt werden, welches Finanzinstrument tatsächlich gehandelt wurde.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Bei negativen Erfahrungen mit Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) schaue ich nicht ausschließlich auf die verweigerte Auszahlung. Auch die konkrete Funktionsweise der angeblichen Trades kann relevant sein. Betroffene können mir ihren Sachverhalt über broker-betrug.de für eine kostenfreie Ersteinschätzung schildern.

Perpetual Futures unterscheiden sich von normalen Futures

Ein klassischer Future besitzt üblicherweise einen bestimmten Fälligkeitstermin. Ein Perpetual Future dagegen läuft grundsätzlich unbegrenzt weiter.

Damit der Preis eines solchen Kontrakts nicht dauerhaft stark vom zugrunde liegenden Markt abweicht, arbeiten viele Modelle mit sogenannten Funding-Zahlungen. Je nach Marktlage zahlen Long-Positionen an Short-Positionen oder umgekehrt.

Für Privatanleger ist das Produkt damit deutlich komplexer als ein einfacher Kauf von Bitcoin.

Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA reagierte am 24. Februar 2026 ausdrücklich auf die zunehmende Verbreitung solcher Produkte. Nach Einschätzung der Behörde können Perpetual Futures mit gehebeltem Exposure – auch auf Kryptowerte wie Bitcoin – abhängig von ihrer konkreten Ausgestaltung unter die bestehenden Schutzmaßnahmen für CFDs fallen.

Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) und der Hebel: 5 Prozent Kursbewegung können erheblich mehr bedeuten

Der Hebel verändert das Verhältnis zwischen eingesetztem Kapital und Marktposition.

Ein vereinfachtes Beispiel:

Ein Anleger hinterlegt 5.000 Euro und handelt bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) eine Bitcoin-Position mit dem Hebel 10. Wirtschaftlich entspricht dies einer Position von etwa 50.000 Euro.

Steigt Bitcoin um fünf Prozent, kann der Effekt auf das eingesetzte Kapital erheblich sein. Fällt der Kurs dagegen um fünf Prozent, entsteht ebenfalls ein entsprechend verstärkter Verlust.

Der Hebel vergrößert also nicht nur mögliche Gewinne. Er beschleunigt auch Verluste.

Genau deshalb gehören bei bestimmten CFD-Produkten regulatorische Hebelbegrenzungen zu den zentralen Schutzmechanismen für Privatanleger. ESMA nennt daneben unter anderem einen verpflichtenden Risikohinweis, Margin-Close-out-Regeln und Schutz vor negativen Kontoständen.

Eine Liquidation bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) kann sehr plötzlich erfolgen

Bei gehebelten Kryptoprodukten taucht häufig der Begriff „Liquidation Price“ auf.

Damit ist vereinfacht der Kurs gemeint, bei dessen Erreichen eine Position automatisch geschlossen werden kann, weil die hinterlegte Sicherheit nicht mehr ausreicht.

Angenommen, ein Anleger hat 10.000 Euro eingezahlt. Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) eröffnet eine stark gehebelte Position. Kurzzeitig fällt der Markt, und das System meldet:

„Position liquidated.“

Das Konto zeigt anschließend nur noch 1.300 Euro.

Für die Aufarbeitung wäre dann wichtig zu wissen, welcher Hebel verwendet wurde, wo der Liquidationskurs lag, welche Margin hinterlegt war und wer die Position eröffnet hat.

Besonders relevant wird dies, wenn der Anleger nicht selbst entschieden hat, einen derart hohen Hebel einzusetzen.

Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com): Der Begriff „Margin“ sollte nicht nur erklärt, sondern nachvollziehbar berechnet werden

Margin ist die Sicherheit, die ein Anleger für eine gehebelte Position hinterlegt.

Dabei können unterschiedliche Begriffe auftauchen: Initial Margin, Maintenance Margin, Available Margin oder Margin Level.

Das klingt technisch, ist aber wirtschaftlich entscheidend.

Wenn Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) behauptet, eine Position sei wegen unzureichender Margin geschlossen worden, sollte sich diese Berechnung anhand der Kontodaten nachvollziehen lassen.

Dazu gehören insbesondere Positionsgröße, Einstiegspreis, Hebel, Kursverlauf und die angewandten Regeln zur Zwangsschließung.

Ein pauschaler Hinweis „Marktbewegung führte zur Liquidation“ reicht aus meiner Sicht nicht, wenn innerhalb weniger Minuten erhebliche Vermögenswerte verschwunden sein sollen.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

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Warum ESMA Perpetual Futures 2026 ausdrücklich thematisiert

Die zunehmende Vermarktung solcher Produkte ist inzwischen auch regulatorisch sichtbar.

ESMA erklärte im Februar 2026, dass Derivate, die als „perpetual futures“ oder „perpetual contracts“ vermarktet werden und gehebelte Marktexponierung ermöglichen, voraussichtlich häufig Merkmale klassischer CFDs aufweisen können. Unternehmen müssen deshalb prüfen, ob die bestehenden europäischen beziehungsweise nationalen Produktinterventionsmaßnahmen greifen.

Die Behörde betont außerdem, dass Derivate wegen ihrer Komplexität einen eng definierten Zielmarkt benötigen und bei nicht beratenden Dienstleistungen grundsätzlich eine Angemessenheitsprüfung relevant sein kann.

Bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) wäre deshalb beispielsweise interessant, welche Fragen vor Handelsbeginn zur Erfahrung mit Derivaten und Hebelprodukten gestellt wurden.

Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) und das Problem der Funding Fees

Ein Anleger kann bei Perpetual Futures auch dann Geld verlieren, wenn die Position nicht unmittelbar geschlossen wird.

Grund dafür können Funding-Zahlungen sein.

Wer eine Position über längere Zeit hält, kann wiederholt solche Kosten tragen. Dadurch unterscheidet sich das Ergebnis möglicherweise deutlich von einer einfachen Direktanlage in Kryptowährungen.

Ein Kunde könnte beispielsweise glauben, er halte Bitcoin langfristig. Tatsächlich hält er jedoch bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) lediglich einen gehebelten Derivatekontrakt, bei dem fortlaufend Finanzierungseffekte entstehen.

Genau deshalb sollte anhand der Transaktionshistorie überprüft werden, ob echte Kryptowährungen gekauft wurden oder nur ein derivative Bezug auf deren Kurs bestand.

Ein Bitcoin-Symbol beweist keinen Bitcoin-Besitz

Die Plattformoberfläche kann beispielsweise „BTC/USD“ anzeigen.

Daraus folgt nicht automatisch, dass der Anleger Bitcoin besitzt.

Bei einem CFD oder Perpetual Future wird typischerweise nur die Kursentwicklung des zugrunde liegenden Vermögenswerts abgebildet. Der Kunde hält also nicht zwingend die Kryptowährung selbst.

Diese Unterscheidung kann bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) erheblich sein.

Wer glaubte, 30.000 Euro in Bitcoin investiert zu haben, möglicherweise aber tatsächlich hochgehebelte Kontrakte gehandelt hat, hat ein grundlegend anderes Produkt erhalten als erwartet.

Auch die britische FCA bezeichnet Krypto-Derivate als besonders komplex und verweist unter anderem auf extreme Kursschwankungen und die Schwierigkeiten für Privatanleger, Wert und Risiken solcher Produkte zuverlässig einzuschätzen.

Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) und der Wechsel zum angeblichen Profi-Konto

Besondere Aufmerksamkeit verdient eine Hochstufung des Kontos.

Ein Berater könnte erklären, mit einem „Professional Account“ seien höhere Hebel, bessere Konditionen und größere Positionen möglich.

Für den Anleger klingt das wie eine Auszeichnung.

Tatsächlich können höhere Hebel das Verlustrisiko erheblich erhöhen.

Bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) sollte daher dokumentiert werden, ob eine solche Änderung vom Kunden ausdrücklich beantragt wurde, welche Risiken erläutert wurden und ob sich dadurch Schutzmechanismen verändert haben.

Gerade unmittelbar vor großen Verlusten kann die zeitliche Abfolge relevant sein.

Auch komplexe Produkte benötigen verständliche Risikoinformationen

Die Problematik beschränkt sich nicht auf Kryptowährungen.

Die FCA untersuchte 2025 komplexe börsengehandelte Produkte mit gehebelten oder inversen Strategien. Die Behörde veröffentlichte im Januar 2026 das Ergebnis, wonach die Zahl der Verbraucher, die solche komplexen Produkte bei den untersuchten Unternehmen handelten, zwischen Juli 2024 und Juli 2025 gegenüber dem vorherigen Zeitraum um 23 Prozent gestiegen war. Teilweise stellte die FCA zugleich Schwächen bei der Beurteilung von Erfahrung und Kenntnissen der Kunden sowie bei Risikoinformationen fest.

Das zeigt: Hebelprodukte werden stärker genutzt, obwohl ihre Mechanismen keineswegs einfach sind.

Bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) rekonstruiere ich die Trades statt nur den Endverlust

Wenn Anleger bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) einen hohen Verlust feststellen, reicht mir die Information „Das Konto wurde liquidiert“ nicht aus.

Ich möchte nachvollziehen, welche Positionen bestanden, welcher Hebel verwendet wurde, wann die Trades eröffnet wurden, welche Margin-Regeln galten und ob Funding-Kosten angefallen sind. Ebenso wichtig ist, wer die einzelnen Handelsentscheidungen getroffen hat.

Dafür sollten Betroffene Kontoauszüge, Trade-Historien, Liquidationsmeldungen, Screenshots, Risikofragebögen und Nachrichten mit Account Managern sichern.

Wer bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com) mit Perpetual Futures, CFDs oder anderen gehebelten Produkten gehandelt hat und jetzt unerklärliche Verluste oder Schwierigkeiten mit der Auszahlung erlebt, kann mir die Unterlagen über broker-betrug.de zusenden. Im Rahmen der kostenfreien Ersteinschätzung prüfe ich bei Bid n Ask (bid-n-ask.com, bidnaskhub.com), ob die dargestellten Handelsabläufe nachvollziehbar sind und welche rechtlichen Ansatzpunkte sich aus dem konkreten Verlauf ergeben können.