Breit Kapwald (breitkapwald.com) ein Betrug? Erfahrungen zur Auszahlung?
Wer eine Aktie kauft, erwirbt nicht nur die Chance auf Kursgewinne. Mit einer echten Aktie können auch Aktionärsrechte verbunden sein – etwa Informationen zur Hauptversammlung und die Möglichkeit, Stimmrechte auszuüben. Genau hier kann eine ungewöhnliche Prüfung ansetzen, wenn bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) Zweifel entstehen. Wer negative Erfahrungen gemacht hat, Probleme mit der Auszahlung feststellt oder einen möglichen Betrug vermutet, sollte sich fragen: Bin ich bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) überhaupt als tatsächlicher Aktionär in die Verwahr- und Informationskette eingebunden?
Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. In meiner anwaltlichen Praxis überprüfe ich nicht nur Zahlungsströme und Handelsverluste. Bei vermeintlichen Aktieninvestments kann auch entscheidend sein, ob die Rechte eines Aktionärs praktisch ausgeübt werden können. Über broker-betrug.de können Anleger eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.
Eine Aktie besteht aus mehr als einem Kurswert
Viele Trading-Oberflächen reduzieren eine Aktie auf drei Angaben: Stückzahl, Kaufpreis und aktuellen Wert.
Rechtlich steckt jedoch mehr dahinter.
Die europäische Aktionärsrechterichtlinie sieht ausdrücklich vor, dass Intermediäre die Ausübung von Aktionärsrechten erleichtern müssen. Dazu gehört insbesondere die Teilnahme an Hauptversammlungen und die Stimmabgabe. Der Intermediär muss entweder ermöglichen, dass der Aktionär seine Rechte selbst ausübt, oder diese Rechte auf ausdrückliche Weisung des Aktionärs für dessen Rechnung wahrnehmen.
Bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) kann deshalb eine einfache Testfrage aufschlussreich sein:
Was passiert eigentlich, wenn der Kunde an der Hauptversammlung eines Unternehmens teilnehmen möchte?
Breit Kapwald (breitkapwald.com): Werden Hauptversammlungsinformationen überhaupt weitergeleitet?
Für Aktionäre sind bestimmte Unternehmensinformationen zeitkritisch.
Die Richtlinie verpflichtet Intermediäre grundsätzlich dazu, Informationen, die eine Gesellschaft ihren Aktionären zur Ausübung ihrer Rechte bereitstellt, ohne Verzögerung weiterzuleiten. Alternativ kann ein Hinweis übermittelt werden, wo diese Informationen auf der Internetseite der Gesellschaft verfügbar sind.
Das eröffnet bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) eine ganz andere Prüfperspektive.
Angenommen, ein Anleger hält nach Darstellung seines Depots seit zwei Jahren 500 Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Er erhält jedoch niemals eine Nachricht zur Hauptversammlung, zu Abstimmungen oder zu anderen Aktionärsinformationen.
Das beweist für sich genommen noch keinen Anlagebetrug.
Es stellt aber die Frage, wie die Aktien tatsächlich verwahrt werden und ob der Anleger innerhalb der Intermediärskette überhaupt so behandelt wird, wie es bei einer echten Aktienposition zu erwarten wäre.
Die Gesellschaft darf ihre Aktionäre identifizieren
Auch der Informationsfluss funktioniert nicht nur vom Unternehmen zum Anleger.
Nach Art. 3a der Aktionärsrechterichtlinie besitzen Gesellschaften grundsätzlich das Recht, ihre Aktionäre zu identifizieren. Mitgliedstaaten dürfen hierfür zwar eine Mindestschwelle vorsehen, diese darf jedoch 0,5 Prozent der Aktien oder Stimmrechte nicht überschreiten. Intermediäre müssen vorhandene Informationen zur Aktionärsidentität auf Anfrage grundsätzlich ohne Verzögerung übermitteln.
Besonders interessant ist die Regelung bei langen Verwahrketten.
Sind mehrere Intermediäre beteiligt, muss die Anfrage durch diese Kette weitergegeben werden. Die Informationen sollen schließlich von demjenigen Intermediär kommen, der sie tatsächlich besitzt.
Bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) würde ich daher wissen wollen, welche Stelle die Aktien tatsächlich verwahrt und wo innerhalb dieser Kette die Kundendaten geführt werden.
Breit Kapwald (breitkapwald.com) und der Unterschied zwischen wirtschaftlicher Anzeige und Aktionärsstellung
Eine Plattform kann technisch problemlos anzeigen:
„100 Aktien – Unternehmen A“.
Damit ist aber noch nicht jede Frage beantwortet.
Relevant kann sein, ob tatsächlich Aktien für den Kunden gehalten werden, ob die Position lediglich wirtschaftlich nachgebildet wird oder ob ein anderes Vertragsmodell besteht.
Ein Beispiel:
Ein Anleger investiert bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) 18.000 Euro in 300 Aktien eines Unternehmens. Im Konto erscheint über Monate eine normale Aktienposition. Als er nach Unterlagen für die Hauptversammlung fragt, erhält er die Antwort, solche Rechte seien „bei Online-Trading grundsätzlich nicht verfügbar“.
Eine solche pauschale Aussage würde ich nicht ungeprüft übernehmen.
Zunächst müsste geklärt werden, welches Produkt tatsächlich gekauft wurde und welche Rolle Breit Kapwald (breitkapwald.com) innerhalb der Verwahrkette einnimmt.
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Bei elektronischer Stimmabgabe gibt es sogar Bestätigungsrechte
Die europäischen Regeln gehen bei Stimmrechten erstaunlich weit.
Wird eine Stimme elektronisch abgegeben, soll die abstimmende Person eine elektronische Bestätigung über den Eingang erhalten. Nach der Hauptversammlung kann der Aktionär oder ein benannter Dritter außerdem grundsätzlich eine Bestätigung verlangen, dass die Stimme wirksam aufgezeichnet und gezählt wurde. Mitgliedstaaten dürfen hierfür eine Antragsfrist vorsehen; diese darf höchstens drei Monate nach der Abstimmung betragen.
Erhält ein Intermediär eine solche Bestätigung, muss sie grundsätzlich ohne Verzögerung zum Aktionär weitergeleitet werden. Auch bei mehreren Zwischenstellen soll diese Information durch die gesamte Intermediärskette transportiert werden.
Für Breit Kapwald (breitkapwald.com) bedeutet das: Ein echtes Aktieninvestment besitzt eine regulatorische Infrastruktur, die deutlich über einen blinkenden Kurschart hinausgeht.
Breit Kapwald (breitkapwald.com): Auch Gebühren für Aktionärsrechte sind reguliert
Ein weiterer neuer Prüfpunkt betrifft Gebühren.
Nach Art. 3d der Aktionärsrechterichtlinie müssen Intermediäre Entgelte für Dienstleistungen rund um Aktionärsrechte für jede Leistung einzeln öffentlich offenlegen. Solche Gebühren sollen außerdem nicht diskriminierend und im Verhältnis zu den tatsächlich entstandenen Kosten angemessen sein.
Unterschiedliche Gebühren für inländische und grenzüberschreitende Rechte sind nur dann vorgesehen, wenn sie sachlich begründet sind und tatsächliche Kostenunterschiede widerspiegeln.
Bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) kann daher eine ungewöhnlich hohe „Voting Fee“ oder „Shareholder Processing Fee“ genauer untersucht werden.
Angenommen, ein Anleger soll 250 Euro zahlen, nur damit seine Weisung für eine Hauptversammlung weitergeleitet wird.
Dann wäre interessant, wo diese Gebühr veröffentlicht wurde, welche Leistung dahintersteht und wie sie kalkuliert wird.
Die Regeln können auch Drittstaaten-Intermediäre erfassen
Besonders relevant für internationale Plattformstrukturen ist Art. 3e.
Das Kapitel zu Aktionärsidentifikation, Informationsübermittlung und Ausübung von Aktionärsrechten gilt auch für bestimmte Intermediäre, die weder ihren Satzungssitz noch ihre Hauptverwaltung innerhalb der Europäischen Union haben, sofern sie die erfassten Dienstleistungen für Aktien von Gesellschaften innerhalb des Anwendungsbereichs erbringen.
Bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) ist deshalb die Aussage „Unser Custodian sitzt außerhalb der EU“ nicht automatisch das Ende der Prüfung.
Es kommt auf die konkrete Struktur und das betroffene Wertpapier an.
Bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) kann eine Hauptversammlung zum Plausibilitätstest werden
Wer einen möglichen Trading-Betrug vermutet, sucht häufig nach spektakulären Beweisen. Manchmal sind unscheinbare Rechte wesentlich aufschlussreicher.
Bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) kann deshalb sinnvoll sein zu dokumentieren, ob Hauptversammlungsinformationen eingehen, ob Stimmrechte ausgeübt werden können, welcher Intermediär genannt wird und ob für diese Dienstleistungen nachvollziehbare Gebühren verlangt werden.
Ich würde außerdem Depotabrechnungen, Wertpapierkennnummern, Nachrichten über Aktionärsrechte und sämtliche Antworten von Breit Kapwald (breitkapwald.com) auf entsprechende Anfragen sichern.
Nicht jede fehlende Hauptversammlungsnachricht bedeutet Betrug. Auch Verwahrmodelle und Produkttypen können unterschiedlich ausgestaltet sein. Wenn jedoch Breit Kapwald (breitkapwald.com) echte Aktien verspricht, gleichzeitig aber keinerlei nachvollziehbare Verbindung zu typischen Aktionärsrechten besteht, ist das aus meiner Sicht ein Punkt, der näher untersucht werden sollte.
Wer bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) investiert hat und Zweifel daran hat, ob die angezeigten Aktienpositionen tatsächlich mit einer nachvollziehbaren Aktionärsstellung verbunden sind, kann mir die Unterlagen über broker-betrug.de übermitteln. Als Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht prüfe ich im Rahmen einer kostenfreien Ersteinschätzung, ob Depotdarstellung, Verwahrstruktur und Aktionärsrechte bei Breit Kapwald (breitkapwald.com) zusammenpassen oder ob sich daraus weitere rechtliche Ansatzpunkte ergeben.