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Geld zurück nach Broker Betrug?

Aktuelle Fälle von Broker Betrug aus Dezember 2022! Kostenfreie Ersteinschätzung!

Im unten stehenden Kommentarbereich können Sie Ihre spezielle Situation eines Broker-Betrugs mitteilen. Sie erhalten zeitnah eine kostenfreie Ersteinschätzung zu Ihrem Betrugsfall.

Über die derzeit um sich greifenden Fälle von betrügerischen Brokern können Sie sich hier informieren: schwarze Liste Broker.

  1. Welcher betrügerische Broker hat Sie zu einem Investment verleitet?
  2. Welche Personen traten als angeblich seriöse Broker für eine Trading-Plattform auf?
  3. Sind Kryptowährungen beim Broker-Betrug zur Anwendung gekommen?
  4. Wird aktuell eine Auszahlung verweigert?
  5. Sollen Sie immer weiteres Geld einzahlen?

Broker Betrug Fälle 2022
Broker-Betrug führt zu erheblichen Vermögenseinbußen. Informieren Sie sich unverbindlich über die rechtlichen Möglichkeiten.

38 Antworten

  1. Hallo,

    ich habe Geld einbezahlt, das wurde von einem Zwischenkonto (Binance.com und Coinbase.com) in Bitcoin umgewandelt und auf mein Konto bei Redfinace weitergeleitet.

    Dort wurden Gewinne gutgeschrieben, als der Trade zu Ende war, wurde das Geld entgegen allen Versprechungen nicht ausbezahlt, sondern weitere Forderungen gestellt, die mal als Gewinnanspruch der Bank, dann als Bankgebühren, dann wieder als Gewinannteil in Höhe von 10% für den Broker tituliert wurde.

    Es wurden keine weiteren Einzahlungen unternommen. Einblick in das Konto bei RedFinance besteht, Betrag steht noch auf dem Konto (oder wird vorgespielt). Kontakt mit dem Broker besteht noch. Kopien einzelner Vorgänge sowie des Gesprächsprotokolls über WhatsApp besteht noch.

    MfG Patrick Zimmer

  2. Hallo.

    Ich habe 250€ in Pilotgain investiert. Habe dann angeblich Gewinne erzielt. Es ging um die Auszahlung. Da mein deutsches Konto kein Krypto oder Bitcoin akzeptiert, musste ich ein Konto eröffnen. Und die Kurzversion ist, ich musste immer mehr Geld investieren und es sollte dann gestern der Auszahlungstag sein. Habe dann mein letztes Geld überwiesen. Und natürlich habe ich mein Geld nicht erhalten.

  3. Hallo,

    ich wurde Opfer von Dating Betrug mit Kryptos. Habe mich auf der Seite coinkex.com angemeldet. Nachdem ich mehrere Wochen mit einer Person geschrieben habe und sie sagte, man kann dort Geld mit Kryptos machen, habe ich von der App Binance zu der App Coinkex die Coins überwiesen.

    Coinkex liegt in Singapur. Als mir aufgefallen ist, dass es Dating Betrug ist, wollte ich 10.000 USDT zurücküberweisen auf Binance. Dann fingen die Probleme an.

    Man hat mich 5000 USDT auf Binance überweisen lassen. Dann wollte ich die restlichen 10.000 USDT überweisen. Und es kamen dann Steuer dazu. Ich habe 5300 USDT an Steuer schon überwiesen und die Plattform Coinkex weigert sich immer noch, meine 10.000 USDT zurück zu überweisen.

    Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen meine Zugangsdaten geben für Coinkex und sie können den Chat-Verlauf durchlesen. Mit dem Customer Support dort. Auf der Seite und der App wird nicht erklärt wie sie es mit Steuern bei einer Rücküberweisung handhaben.

    Mann muss auf der App sich mit dem Customer Support verständigen für die Transaktion. Es geht hier um ein Beitrag von 10.000 USDT und 5300 USDT, als Steuergebühren, die ich schon überwiesen habe auf die App Coinkex. Der Customer Support meldet sich nicht jeden Tag zurück. Er sagt wegen den vielen Anfragen. Muss man warten, bis man dran kommt. Ich selber weiß nicht mehr, was ich machen soll. Wenn sie helfen können, dann bitte melden sie sich.

    1. Guten Tag Herr Löhnig,

      Broker Betrug über Tinder oder andere Datingplattformen nimmt zu. Sie schreiben selbst, dass es zu der angeblichen Steuerzahlung keine Informationen gibt – richtig, denn dieser „Steuertrick“ ist ein weiterer Betrugsversuch. Keinesfalls weitere Gelder überweisen (siehe: Anlagebetrug Geld zurück).

      Ich melde mich bei Ihnen per Mail.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Martin Wehrmann

  4. Guten Tag,

    bin leider auch auf einen Broker reingefallen.

    Die Werbung dafür habe ich auf Facebook entdeckt. Schaden für mich „ nur“ 250 €.

    Kann aus meinem Depot kein Geld auszahlen. Status steht seit ca 3 Wochen auf „wird geprüft“. Kein Kontakt per Email oder Telefon möglich. Die Firma heißt Dexit Finanzen.

    1. Guten Tag Herr Lang,

      Dexit Finanzen ist ein Broker Betrug. Da können Sie sich sicher sein, denn ich selbst habe bereits gegen diesen Anbieter Strafanzeigen eingereicht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

      Sie erhalten weitere Informationen per Mail.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Martin Wehrmann

  5. Sehr geehrter Herr Wehrmann,

    habe im Oktober auf meinem Handy eine E-Mail bekommen, dass es in der Sendung Höhle der Löwen eine Plattform gegeben hat. Mit ANYDESK und Huobitrades, die aus wenig Geld viel generieren können. Angeblich hat Herr Rosberg noch in der Sendung EURO 250 einbezahlt und in den nächsten Tagen immer wieder hohe Beträge ausbezahlt bekommen.

    Darauf hin habe ich auch mal testen wollen, ob das real ist. Habe 250 überwiesen auf ein Konto. Daraufhin bekamm ich einen Berater, der für mich tätig sein wird – Herr Thomas Hellmann aus London, der nur gebrochenes Deutsch kann.

    Er hat mich ein paar Mal angerufen und mir per Video gezeigt, wie er für mich Geld gemacht hat. Jetzt sind EURO 21.086,03 zur Auszahlung noch vor Weihnachten bereit.

    Allerdings geht das nur, wenn ich eine Abgeltungssteuer von 10 %, nämlich EURO 2.108,6 überweise. Ist das korrekt in Ihren Augen? Ich habe dem Berater vorgeschlagen, mir schriftlich zu bestätigen – per Einschreiben, dass das so geregelt werden kann.

    Darauf bekam ich nur eine E-Mail. Und er sagte mir per Anruf heute aus London, dass es nur zur Auszahlung kommen wird, wenn ich die Steuer bezahle.

    MfG
    M. S.

    1. Guten Tag,

      das ist definitiv ein Betrug, denn Huobi Trades ist mir bereits „untergekommen“. Nehmen Sie keinesfalls die angebliche Steuerzahlung vor.

      Sie erhalten weitere Informationen per Mail.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Martin Wehrmann

  6. Hallo,

    ich schicke Ihnen meinen Ablauf als Dateien, zum Krypto-Betrug.

    Mit freundlichen Grüßen
    Doris Fliebert

  7. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin auf einen Broker hereingefallen, der meine Konten leergeräumt hat. Inzwischen habe ich bei der Polizei eine Strafanzeige eingereicht, ferner sind Schreiben an die BaFin, FCA London und Bank of England gegangen.

    Ich hätte gerne Ihre Einschätzung.
    H. J.

  8. Guten Tag,

    nachdem die Website fhncapital.com und die Ansprechpartnerin Lisa Shelton nicht mehr erreichbar sind, kann ich davon ausgehen, dass mein Geld (12900€) weg ist.

    Friedrich H. Poeschke

  9. Sehr geehrter Herr Wehrmann,

    vermutlich bin ich auch ein Opfer von Viachains geworden. Ich soll jetzt knapp 10T€ auf Coinbase als Liquiditätsnachweis einzahlen, damit meine „angeblichen Gewinne“ ausgezahlt werden können.

    Ich vermute mal, dass meine 6T€ Investitionen dahin sind.

    Was kann ich tun?

    MfG
    Kai Ludewig

  10. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe mich bei der Online-Trading-Plattform „GMPortal“ über gmportal.co angemeldet und wollte mit Finanzprodukten handeln. Trotz ausdrücklicher Aufforderung wurden weder meine Gewinne, noch meine investierten Gelder ausgezahlt.

    Alles fing damit an, dass ich von der Seite GMPortal gehört habe, man könne mit 250€ als Anfänger in die Trading-Sache einsteigen. Das Risiko schien mir bei 250€ gering, also habe ich es versucht. Ich habe 250€ an GMPortal überwiesen. Daraufhin meldete sich Herr Thomas Larsen telefonisch bei mir. Er sei jetzt mein Broker.

    Nach anfänglich kleinen Gewinnen, wurden die Gewinne sehr schnell immer höher. Nach einigen Telefonaten mit Herrn Larsen erklärte er mir, dass dies ganz normal sei, er kaufe VIP-Tipps und könne somit auch mit kleinen Summen große Gewinne erzielen. Nach ca. 5 Wochen war der Gewinn bei ca. 384.000 EUR. Er meinte, dass er nun das gesamte Geld an mich überweisen möchte. Danach könne ich, wenn ich Lust dazu hätte, eine Teilsumme reinvestieren. Um das Geld anweisen zu können, bräuchte ich ein BITCOIN-Konto.

    Dies legte er dann gemeinsam mit mir bei Binance an. Danach bekam ich zuerst eine Mail von Blockchain, dass mein Geld (der Gewinn von 384.000 EUR) gesperrt sei. Dann rief eine Frau Lewis von Blockchain an. Das Geld könne nicht auf mein Binance Konto bezahlt werden, da ich noch nie Kryptowährungen gekauft hätte. Ich müsse erst eine Summe von 39.140€ als BITCOIN auf meinen Namen kaufen, wenn dies geschehen sei, könne sie das Geld entsperren und auf mein Konto einzahlen. Auch Herr Larsen (Broker) bestätigte mir diese Vorgehensweise, er hätte es nur nicht gewusst, da dies ganz neu sei.

    Da ich Herrn Larsen leider vertraut habe, sah kein Problem darin, die BITCOIN zu kaufen und auf meinem eigenen Binance-Konto liegen zu lassen. Das Geld kam vom Binance-Konto wieder auf mein Girokonto zurück. Sowohl Frau Lewis, wie Herr Larsen erzählten mir, dass Binance gerade Probleme mit EUR- Überweisungen hätte. Somit eröffnete ich mit Unterstützung von Herrn Larsen ein Konto bei Kraken.

    Später habe ich dann das Geld, 39.140€, auf das Kraken-Konto überwiesen. Ich gab Herrn Larsen Bescheid, dass das Geld jetzt auf dem Konto sei. Daraufin rief er an und meinte, er wolle mir dabei helfen, die BITCOIN zu kaufen, dass ja nichts schief läuft. Ich ließ ihn mit Anydesk auf meinen Bildschirm zugreifen. Wir kauften die BITCOIN und dann passierte es. Er meinte jetzt käme gleich eine Mail von Blockchain, da sie jeden Kauf registrieren. So war es dann auch.

    Ich sollte jetzt die Wallet-Adresse aus der Mail beim Kraken-Konto eingeben, dass mir Blockchain die Summe meines Gewinnes von 384.000€ entsperren und überweisen kann. Wie ich jetzt weiß, habe ich mit dieser Aktion an die Betrüger überwiesen. Damit noch nicht genug. Eine halbe Stunde später hat ein Herr Jim Lukas von der ESMA angerufen, das Geld sei jetzt zwar entsperrt, könne aber noch nicht an mich überwiesen werden, da das Geld noch nicht deklariert sei.

    Die Deklaration koste ca. 35.000€. Wenn ich diese Summe bezahlt hätte, bekäme ich den Gewinn von 384.000€ und meine BITCOIN im Wert von 39.140€. Nun war auch mir endlich klar, dass ich betrogen wurde und meine 39.140€ weg sind. Ich sagte ihm, er solle mir das alles per Mail senden.

    Ich bekam von ihm ein Zertifikat der ESMA vorab. Sowohl Herr Larsen, wie auch Herr Lukas versuchen immer noch mich telefonisch zu erreichen, ich denke um mich zu überreden, die 35.000€ zu überweisen. Ich nehme die Telefonate nicht mehr an. Herrn Larsen habe ich per Mail aufgefordert, meine 39.140€ auf mein Kraken-Konto zurück zu überweisen.

    Weiteren Unterlagen (z.B. Kontoauszüge mit den Zahlungen, die an den Broker geleistet wurden; Vertragsdokumente und E-Mail-Verkehr mit dem Broker) liegen mir vor. Besteht die Möglichkeit, dies über meinen Rechtsschutzversicherung abzuwickeln?

    Mit freundlichen Grüßen

    Herta Krajewski

  11. Ich werde offensichtlich vom GM-Portal, Fr. „Elizabeth Windisch“, gerade betrogen. Nach meiner Einzahlung von € 12.500.- erfolgte letzte Woche das Trading mit großem Erfolg und dann eine schriftliche Auszahlungszusage.

    Die Überweisung vom GM-Portal auf mein Binance-Konto erfolgte nicht mehr. Seitdem Funkstille kein Mail-Kontakt mehr möglich.

    Bitte um umgehende Kontaktaufnahme.

    Herzlichen Dank
    Hugo Klinkenberg

  12. Sehr geehrter Herr Wehrmann,

    ich bin (…) und Student der Universität (…). Ich komme ursprünglich aus (…) und bin nach (…) umgezogen. Seitdem bin ich auf Jobsuche. Kürzlich habe ich mich bei der Jobbörse für Studierende auf eine Stelle beim Unternehmen „Treuhand Häuser GmbH“ beworben. Beim Job soll es um normale Büro-Tätigkeiten gehen, sowie Weiterleitung von Transaktionen.

    Nach Rückmeldungen in Form von Emails von der Firma hatte ich dann ein Vorstellungsgespräch, das kein klassisches war. Beim Gespräch wurde ich von einem Mann mit akzentfreiem Hochdeutsch, gefragt, ob ich noch verfügbar sei und wann ich anfangen könnte. Ich bejahte, dass ich verfügbar bin und anfangen könnte. Der vermeintliche „Arbeitgeber“ und „Geschäftsführer“ drängte darauf, dass ich direkt anfange, da meine Arbeit lediglich nur die Weiterleitung von Transaktionen sei.

    Ich stimmte zu und er hat mir einen Arbeitsvertrag per WhatsApp unterschrieben geschickt, in dem unter anderem stand, dass ich eine Provision von 3% auf von mir weitergeleitete Transaktionen erhalte und 16€ Stundenlohn erhalte. Der „Arbeitgeber“ verlangte von mir im WhatsApp-Chat Fotos von meinem Personalausweis und meiner Bankkonto-Karte und von mir. Er richtete mir ein Bitvavo-Konto mit meiner Wohnadresse und Bankkonto ein.

    Daraufhin sollte ich 5€ auf dem bitvavo-Account überweisen, damit das Konto verifiziert wird. Ich habe das nicht verstanden und konnte das nicht hinkriegen. Daraufhin rufte er mich an und erklärte, ich solle die 5€ von meinem eigenen Bankkonto in der Sparkassen-App in Echtzeit überweisen, und auf Nachfrage von mir, was mein Job genau ist, erklärte er, ich kriege Geld von „Kunden“ auf meinem Bankkonto überwiesen. Und tatsächlich habe ich Geld in Höhe von insgesamt 31000€ auf meinem Bankkonto von einer einzigen person erhalten.

    Der „Geschäftsführer“ forderte mich dann auf, erstmal 2000€ in Echtzeit von meinem Bankkonto, auf dem ich das Geld erhielt, an den bitvavo-Account zu transferieren. Dies habe ich getan, was sich später jedoch als schwerwiegender Fehler herausstellte. Die 2000€ kamen auf dem Bitvavo Account an. Danach forderte er mich auf, weitere Tausende von Euros zu überweisen. Das ging jedoch nicht mehr in Echtzeit. Wegen dieses Problems sollte ich dann zur Sparkasse gehen und dort 5550€ in Bar abheben. Ich habe das aber nicht mehr geschafft, da ich einen Termin um 14:15 Uhr beim Bürgeramt hatte.

    Nach dem Termin habe ich mit der Sparkasse telefoniert, ob das gehen könnte. Sie meinten nein, da ich in (…) bin und nicht in (…), weil ich Kunde der Sparkasse (…) bin. Jedoch hat mich der Sparkassen-Mitarbeiter auf einen möglichen Betrug hingewiesen. Ab da begann ich das Ganze zu realisieren und zu reflektieren und das Gefühl zu haben, dass das wirklich ein Betrug ist. Ich entschließe mich zur Polizei zu gehen und ihr alles zu erklären. Ab diesem Zeitpunkt habe ich nicht mehr auf die Nachrichten des Betrügers reagiert.

    Jedoch um sicherzugehen, ob das wirklich ein Betrug ist, habe ich zwei der drei Unternehmen angerufen, mit denen die „Treuhand Häuser GmbH“ angeblich zusammengearbeitet hätte. Beide Unternehmen sagten, sie haben von der Firma nie gehört und mit ihr nie zusammengearbeitet. Da war ich mir des Betrugs sicher. Ich wies die Unternehmen auf den Missbrauch ihrer Identität hin und schickte ihnen per Email den Link zur Website der Firma und begab mich aufm Weg zur Polizeistation.

    Dort habe ich alles ausgesagt und eine Anzeige erstattet. Bis zum nächsten Morgen dachte ich, ich hätte keinen Schaden bekommen, bis die Sparkasse Bochum mein Bankkonto sperrte und mich am nächsten Tag anrief. Dabei wird mir vorgeworfen, ich würde Geldwäsche betreiben und dass der Mann, der mir die 31000€ überwies, sein Geld zurückfordert. Mein Kontostand lag vor den Überweisungen bei 1007€ (mein eigenes Geld).

    Nun wird mir das Geld an den Mann abgezogen und zurücküberwiesen. Da ich die 2000€ eigentlich vom überwiesenen Geld des Mannes aufm Bitvavo Konto überwies, bedeutet das jetzt, dass ich die 2000€ von meinem eigenen Geld überwiesen habe. Das hat die Sparkasse 1007€ sowie zusätzlich der neu erhaltene Bafög- Geld 812€ von meinem Konto abgezogen. Mein Kontostand liegt bei -400€. Diese muss ich aufm Konto aufladen. Solange ist mein Konto gesperrt. Ich wohne in Augsburg alleine und kenne niemanden und hatte kein Bargeld, da ich immer mit Karte zahle. Nun ist mein ganzes Geld weg die 1007€ und der Bafög für den Oktober. Die 2000€ gingen also auf meine Kosten. Die Sparkasse (…) will mich noch kündigen und stellt sich auf Seite des Mannes, der mir das ganze Geld überwies.

    Ich habe alles an Geld, was ich hatte, also verloren. Meine Eltern sind ohnehin finanziell stark belastet. Ich muss noch Miete und Strom zahlen. Und habe noch keinen Job. Der Betrüger hat meine Existenzgrundlage zerstört.

    Nach dem Anruf der Bank habe ich wieder auf die zahllosen Nachrichten und Anrufe des Betrügers reagiert, um an die Zugangsdaten des Bitvavao Account zu kommen, auf dem ich die 2000€ überwies. Ich habe dem Betrüger nicht gesagt, dass ich zur Polizei ging. Schließlich gab er mir die Zugangsdaten. Jedoch waren die 2000€ weg, weil er sie an eine andere Bitcoin-Adresse geschickt hatte.

    Er forderte mich immer wieder auf, Geld zu überweisen und nannte mir ein neues Bankkonto von einer Frau, auf dem ich Geld überweisen sollte. Ich habe anhand der IBAN rausgefunden, dass die Frau in (…) lebt bzw, ihre Sparkasse dort ist. Ich habe versucht, sie auf social Media, Facebook, Insta, Google zu finden, jedoch ohne Erfolg. Dieser Frau ist mit ziemlicher Sicherheit dasselbe ergangen, wie mir. Ich habe alles noch aufm Handy. Ich habe nichts gelöscht. Beim Bitvavo Account kann ich bei Transaction History sehen, wohin das Geld transferiert wurde.

    1. Guten Tag,

      das ist die Verwicklung in einen Betrug – Sie müssen Strafanzeige stellen, sollten sich aber zuvor selbst rechtlich beraten lassen. Ich kann Ihnen diesbezüglich weiterhelfen. Sie erhalten eine Mail.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Martin Wehrmann

  13. Guten Tag,

    ich habe vor ca. drei Monaten angefangen, in Kryptowährung zu investieren. Hierzu habe ich erst über die App Plattform MetaMask ca. 4000 Euro in Bitcoin-Anteile konvertiert und an die Online-Broker Plattform LIFFE DC zwecks Trading und Mining weitergeleitet.

    Durch wöchentliches Trading und Mining konnte ich so innerhalb von zwei Monaten einen Gewinn erzielen und mein Guthaben auf LIFFE betrug ca. 20.000 USDT.

    Zwischenzeitlich habe ich eine weitere APP namens SpectroCoin instaliert. Dies repräsentiert eine Bank in Estland, die sich u.a. mit Digitalwährung befasst, als Mittlerbank fungiert und Überweisungen an z.B. LIFFE weiterleitet. (Bei Umwandlung werden Gebühren fällig). Dort habe ich mich mit meinem BPA, Tel. Nr. und eMail registriert. Als ich eine Digitaladresse über LIFFE erhalten habe, konnte ich so Geld Ein-und Ausgänge steuern.

    Hierzu habe ich ca. 100 Dollar vom LIFFE Account auf meine SpectroCoin Adresse geschickt und nach einer Umwandlung in Euro (stets gebührenpflichtig), wurden mir ca. 87 Euro auf mein reguläres Bankkonto überwiesen. In der Zwischenzeit habe ich die 20.000 Dollar in eine „neuartige Digitalwährung“ PORI investiert.

    Der Zeichnungskurs betrug für einen PORI ca, 0.75 US-Dollar.

    Nach dem Ende der Zeichnung wurde die Währung auf 8,74 US-Dollar gezeichnet, sodass mein Guthaben auf 181.000 US-Dollar anwuchs. Als ich einen Teil der Einnahmen auf mein reguläres Bankkonto, lediglich 959 USD, vom LIFFE Konto überführen wollte, bekam ich per Mail die Aufforderung, eine Vorsteuer von 40 % des ersten Gewinnes, ca. 14.000 USD an LIFFE innerhalb einer Woche zu überweisen.

    Sollte das Geld nicht innerhalb der Zeit auf das mir angegebene Digitalkonto fließen, war eine Verspätungsgebühr in Höhe von 0,5 %, also 907 USD fällig. Die Steuer belief sich auf ca. 5800 USD. Weiterhin sollte ich für den erfolgreichen Kauf von PORI 10% des Gewinnes an die LIFFE Plattform abführen. Dies waren 18185 USD. Erst nach Zahlung der o.a. Beträge würde ich über mein Guthaben verfügen können. Da ich das Geld nicht hatte, den Gewinn aber nicht aufgeben wollte, nahm ich mehrere Kredite auf.

    So konnte ich die Steuern und die Gebühr begleichen, obwohl ich durch eine verspätete Zahlung mit weiteren 5800 USD Dollar belegt wurde. Nachdem alles beglichen war, wurde mein LIFFE Account, der zuvor eingefroren war, entsperrt. Ich überwies zu Testzwecken 400 USD, die einen Tag später auf meinem SpectrCoin Konto erschienen sind. Einen Tag später wiederholte ich den Vorgang. Das Geld wurde jedoch nicht überwiesen, sondern befand sich auf Position „pending“ (steht aus).

    Einen Tag später bekam ich eine Aufforderung von LIFFE, die fällige Vorabsteuer von 40 % des Gesamtguthabens, dies waren ca. 185.000 USD, innerhalb einer Woche zu bezahlen. Jeder weiterer Tag würde mit 1% Säumniszuschlag pro Tag (!) der Summe von 185.000 USD belegt. Ich bat um einwöchigen Aufschub, der mir seitens LIFFE gewährt wurde. In der Zeit nahm ich wieder Kredit auf und konnte so ca. 21.000 USD an LIFFE über SpectroCoin versenden. Hierzu wurde ich von SpectroCoin angewiesen, die Quelle meiner Gelder nachzuweisen, was ich als seriös empfand und dem durch die Zusendung meiner kürzlich abgeschlossenen Kreditverträge nachkam.

    LIFFE bestätigte mir per Mail den Eingang von insg. 27.000 USD (erste Zahlung inbegriffen) und forderte mich auf, die restlichen 70 %, also ca. 48.000 USD zu begleichen. Ich hatte bis dahin ca. 54.000 Euro und 5000 Euro von meiner Kreditkarte abgebucht und wollte wenigstens meine Schulden begleichen, indem ich mein Guthaben in Höhe von 185.000 USD auf mein Girokonto überweisen wollte, um finanziell nicht noch tiefer zu stürzen. Ich konnte jedoch kein weiteres Geld mehr aufnehmen.

    Als ich dies LIFFE mitteilte, wurde ich angemahnt, das Geld so schnell wie möglich zu bezahlen, da ich sonst mit erheblich Verspätungsgebühren zu rechnen habe. Ich forderte LIFFE auf, mein bereits bis dahin eingezahltes Geld zurück zu überweisen. Es folgten weitere Mails an LIFFE, die bis heute ohne Beantwortung, geschweige Rückzahlung meiner Gelder, geblieben sind.

    Bis zum heutigen Tag habe ich keine Rückantwort des o.g. Online-Brokers bekommen. Kennen Sie derweil gelagerte Fälle? Welche Möglichkeiten auf Zurückerlangung meiner Investitionen habe ich? Ich würde mich über eine Antwort Ihrerseits freuen.

    Freundliche Grüße
    Anonym

  14. Sehr geehrter Herr Wehrmann,

    ich bin zufällig über das Netz auf Ihre Seite gestoßen. Mir geht es ebenfalls so, ich habe mich mit Dexit Finanzen ebenfalls über den Tisch ziehen lassen. Letztendlich sind 25.000 € verloren gegangen.

    Am Anfang lief alles gut. Eine Urkunde über Bitcoin wird zugesendet. Das Dexit Finanzen Konto wächst schnell mit hohen Trades. Eine Auszahlung hat bis heute nicht stattgefunden.

    Gerne würde ich ihre Hilfe in Anspruch nehmen und somit auch anderen womöglich zu helfen, die ebenfalls darauf reingefallen sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Rüdiger Jahn

  15. Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Wehrmann,

    mir ist der gleiche Sachverhalt mit der Handelsplattform Dexit Finanzen passiert wie Ihrer Mandantin. Ich habe angeblich fast 90.000,00 € Gewinn erzielt. Später sollte mir dann ein Gewinn von 88.013,69 € ausgezahlt werden.

    Dafür sollte ich aber im Voraus eine Summe von 11.441,00 € für Gebühren für die Umwandlung von Kryptowährung in Euro und Provision überweisen. Alles lief immer telefonisch unter der gleichen Telefonnummer aus Frankfurt am Main. Ich teilte dem Broker mit, dass dieses Verfahren so nicht in den Geschäftsbedingungen steht und ich auch nicht darüber aufgeklärt worden bin und ich kein weiteres Geld zur Verfügung habe.

    Der Broker wollte den Sachverhalt klären. Hat er jedoch nicht. Ich bat mehrmals per Mail um Klärung und Auszahlung. Selbst heute habe ich per Mail sogar vorgeschlagen, dass ich nur mein Startkapital überwiesen haben möchte und dass Dexit Finanzen mit dem Rest machen können, was es wolle.

    Heute teilte mir der Broker wieder telefonisch mit, dass ich mein Geld nur bekommen kann, wenn ich die Gebühren überweise, da die Bank vorher das Geld nicht auszahlt. Ich könnte ja erstmal die Hälfte überweisen und würde dann die Hälfe des Gewinnes bekommen. Es wäre schon, wenn Sie mir eine rechtliche Einschätzung geben könnten, da meine Nerven ziemlich blank liegen.

    Mit freundlichen Grüßen
    D. O.

  16. Guten Tag,

    in Ihrem Video sprechen Sie mir aus der Seele. Die Vorgehensweise der Kontaktaufnahme, die Kontoeröffnung im GMPortal und danach keinen Kontakt mehr. Schließlich ist sogar die Internetseite verschwunden und man steht hilflos da. Gern würde ich diesen Betrug mit Ihrer Hilfe anzeigen.

    Mit freundlichem Gruß
    Olga Bertens

    1. Guten Tag Frau Bertens,

      es freut mich, dass Ihnen mein Video gefallen hat. Zu GMPortal kann ich Ihnen mitteilen: eindeutig Betrug, durch mehrere Erfahrungen geschädigter Personen belegt. Erst kam es zu erheblichen Problemen mit dem Broker, danach eskalierte es. Ferner laufen die Ermittlungen bereits.

      https://www.anwalt.de/rechtstipps/betrug-ueber-gmportal-gmportal-co-erfahrungen-zur-auszahlung-geld-zurueck-204450.html

      Sie erhalten sogleich eine Mail von mir.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Martin Wehrmann

  17. Guten Tag,

    ich habe leider knapp 2000€ (für mich ein Recht hoher Schaden) im Glauben auf mögliche Gewinne via Trust Wallet versendet. Mir wurden vermeintlich echte Dokumente über den Verbleib und Lizenzen etc geschickt.

    Die Auszahlung der Summe bleibt nun seit Tagen aus und ich befürchte, das Geld nicht mehr wiederzusehen. Ich habe bereits etwas Druck gemacht und hoffe noch so auf eine Rückzahlung. Was wären nun angemessene Schritte?

    Ali Murab

    1. Guten Tag Herr Murab,

      um Ihren Fall von einem möglichen Broker Betrug einschätzen zu können, benötige ich den Namen der Trading-Plattform, auf der Sie aktiv war. Oder die Namen der Kontaktpersonen, die Sie zur Einzahlung auf das Trust Wallet veranlasst haben.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Martin Wehrmann

  18. Guten Morgen,

    ich bin zu 100% auf Broker-Betrüger hereingefallen, hatte Geld investiert, danach sollte wieder investiert werden. Für die Auszahlung sollte ich jetzt Steuern einzahlen. Was nicht funktioniert hatte, inzwischen ist mir ein Name und private Bankverbindung mitgeteilt worden, wobei der Fall gut verfolgt werden kann. Ich könnte später komplettere Informationen zusenden.

    Beste Grüße
    T. N.

  19. Guten Tag zusammen,

    mit mir wurde Kontakt von der Firma GMPortal aufgenommen, von Herrn Mathias Hoffman. Nach dem Telefonat und bekundetem Interesse meinerseits meldet sich eine Frau Nina Renna bei mir. Ich setzte 250€ ein, worauf nach ca. einer Woche ungefähr 1600€ scheinbar erwirtschaftet wurden.

    Draufhin setzte ich nochmals 1000€ nach Empfehlung von Frau Renna. 2-3 Tage rief sie aufgeregt an und teilte mir mit, dass ein Betrag von 326.000€ zur Verfügung stehe. Aufgrunddessen wandelte Sie den Betrag in Bitcoin um. Ich hatte das auch nicht richtig verstanden. Laut ihren Angaben setzte sie sich mit der Börse in London in Verbindung, um den Betrag auszahlen zu lassen.

    Daraufhin bekam ich eine Nachricht von der Blockchain, dass mein Konto gespeert ist, da ich kein Handel mit Bitcoin betrieben hatte. Ich meldete mich wieder bei Frau Renna von GMPortal, die mir versicherte, sie regele das. Sie ergänzte, um überhaupt an das Geld zu gelangen, müsse ich 17.000€ einzahlen – um an die 326.000€ zu gelangen.

    Anschließend eröffneten wir zusammen ein Kraken-Konto, auf das ich 17.000€ überwies. Kraken lehnte die Auszahlung auch ab und ich bekam die 17.000€ zurückerstattet. Darauf hatte sie die Idee, über die Solarisbank, über ein deutsches Konto, den Auftrag über Bison abzuwickeln. Ich bezahlte nach Rücküberweisung der vorherigen 17.000€ den gleichen Betrag an Bison. Dieser wurde gleich, nehme ich an, von Frau Renna in Bitcoin umgewandelt. So kann ich die 17.000€ nicht mehr zurückfordern.

    Desweiteren teilte sie mir heute mit, dass ich weitere 20.000€ zahlen müsste, um die geforderte Börsenbescheinigung und das Bitcoincertificate zu erhalten. Dann wäre alles freigeschaltet.

    Seither wurden meinerseits keine weiteren Schritte unternommen. Frau Renna geht auch aktuell nicht an das Telefon.

    Könnten Sie mir hierfür eine Ersteinschätzung geben?

    1. Guten Tag Herr Furtwängler,

      bei GMPortal müssen Sie von einem Betrug ausgehen. Die Erfahrungen sind leider eindeutig:

      https://www.anwalt.de/rechtstipps/betrug-ueber-gmportal-gmportal-co-erfahrungen-zur-auszahlung-geld-zurueck-204450.html

      Sie erhalten umgehend eine Mail mit einer möglichen Vorgehensweise von mir. Nehmen Sie keinesfalls weitere Zahlungen an GMPortal vor.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Martin Wehrmann

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